Kategorie ‘Computer & Co’



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Twitter

Mich gibts jetzt auch bei Twitter. Ich kann damit zwar noch nicht wirklich was anfangen, aber ich versuch es mal, mich damit zu beschäftigen.. :-)

http://twitter.com/h75hollii

Schön finde ich es schon mal, das man auch via sms twittern kann. Das kostet zwar ist aber immer noch billiger als mit nem Prepaid-Handy online zu gehen.

Naga

Wer meinen Blog verfolgt und die alten Beiträge kennt, weiss das ich auf Mäuse mit vielen Tasten angewiesen bin. Warum das so ist werde ich jetzt auch mal ausführlich erklären. Denn als einarmiger hat man mit normalen 2 Tasten-Mäusen doch so seine Probleme. Bisher hatte ich etwa 4 Jahre lang eine Microsoft Explorer, die 2 zusätzliche Tasten hatte (insgesamt also 5 Tasten). Danach kam die Razer Habu (von M$), die meiner Meinung nach eine echt coole Maus ist, aber die leider so ein paar Probleme hat beim abtasten des Untergrunds. 2x hatte ich mir geholt aber letztes Jahr dann irgendwann vernichtet, da sie echt genervt hatte. Dann kam als nächstes die Logitech MX518, die meiner bescheidenen Meinung nach auch eine ziemlich gute Maus ist. Aber leider nicht auf Dauer gesehen. Denn bereits nach 4-6 Wochen Nutzung kam es vor, das sich der Cursor auch schon mal bewegte wenn man die Maus gar nicht bewegt hat. Kurze Zeit später stieg dann auch das Mausrad aus und wurde fast unrollbar.

Jetzt habe ich wieder eine ganz neue Maus. Die Razer Naga. Wobei ich zuerst dachte, ob mich Razer, der Hersteller der Maus, mich den Kunden, verarschen möchte. Denn die Maus hat 17 Tasten und laut der deutschen Seite ist die Maus nur für MMO-Spiele geeignet. Also z.B. für World of Warcraft. Und in etlichen Berichten die ich dazu gefunden habe stand auch wie enttäuschend das ist, das man die 12 Tasten an der Seite nicht mit “Wunsch-Tasten” oder Macros belegen kann. Allerdings sind die Berichte schon etwas älter und betreffen auch nur die deutsche Support-Seite von Razer. Denn da gibt es nur den Treiber in Version 1.02. Auf der englischen hingegen findet man Version 2.03, mit der sich sämtliche Tasten frei belegen lassen.

Razer Naga

Es ist zwar echt eine Umstellung, sich an diese 12 Tasten zu gewöhnen, die allesamt ja mit dem Daumen betätigt werden, aber das bekomme ich schon hin. Warum ich so viel Tasten wie möglich an der Maus benötige? Nun ja, mir fehlt ja der linke Arm und es ist echt umständlich, wenn ich immer wieder von der Maus zur Tastatur wechseln muss. Oder wenn man beispielsweise mehrere Dateien in einem Ordner markieren möchte muss man STRG drücken und dann die entsprechenden Dateien markieren. Ohne Zusatztasten muss ich dazu entweder mit der Schulter oder dem linken Fuss auf der Tastatur STRG drücken. Da dies echt umständlich ist und ich mit meinem Oberarmstumpf nicht immer genau die Taste treffe ist so eine Maus mit vielen Zusatztasten echt hilfreich. Normalerweise müsste ich mal die Krankenkasse fragen, ob die so was nicht finanzieren, da es für mich ja definitiv ein Hilfsmittel ist. :-D

Welche Tasten ich direkt an der Maus benutze? Hier die für mich bisher wichtigsten Tasten.

1 – STRG – zum markieren von einzelnen Dateien, Ordnern, E-mails etc..
2 – SHIFT – zum markieren von mehreren Objekten untereinander
3 – ALT – vor allem in Grafikprogrammen sehr nützlich (für Werkzeuge)
4 – ENTER – es ist echt praktisch direkt an der Maus die ENTER-Taste zu drücken
5 – TAB – auch die Tab-Taste an der Maus ist echt hilfreich
6 – ENTF – zum löschen von Dateien und oder E-mails
7 – F5 – zum aktualisieren einer Internetseite

Momentan bin ich noch am experimentieren, welche Tasten ich auf welche Tasten lege. Denn es ist auf Grund der Fülle der Tasten nicht ganz leicht, sich zu entscheiden. :D

Hier auch noch Screenshots der Konfiguration der Razer Naga 17-Tasten-Maus.

Razer Naga - Tasten zuordnen - von oben Razer Naga - Tasten zuordnen - Dauembereichsansicht Razer Naga - Tasten zuordnen - Leistung anpassen Razer Naga - Tasten zuordnen - Profile verwalten Razer Naga - Tasten zuordnen - Makros verwalten Razer Naga - Tasten zuordnen - Beleuchtung und Wartung

Mehr Informationen zu dieser wunderbaren Razer Naga gibts hier:
http://store.razerzone.com/store/razerusa/en_US/pd/productID.169418900

Praktikumsplatz

Juhu. Ich habe einen Praktikumsplatz in einer Kölner Online-Marketing-Agentur. Hatte heute das Vorstellungsgespräch und das war überaus positiv (Vertrag ist unterschrieben). Nun muss nur noch der Mietvertrag unterschrieben werden, dann starte ich in Köln neu durch. Wo ich mein Praktikum mache verrate ich, wenn das Praktikum am 1.6. gestartet ist.

Fuck robots.txt

Na das ist jetzt aber echt ärgerlich. Da muss mir wohl ein Fehler passiert sein. Ich hatte ein paar Google-Positionen überprüft. Und ich konnte meinen Augen nicht trauen, waren die doch nicht mehr auffindbar nur weiter hinten auffindbar. :shock:

Da schaue ich in die robots.txt und da steht folgendes drin:

User-agent: ia_archiver
Disallow: /

User-agent: Abacho
User-agent: Bloglines
User-agent: botBlogComsos
User-agent: Feedfetcher-Google
User-agent: Googlebot
User-agent: Googlebot-Image
User-agent: msnbot
User-agent: msnbot-media
User-agent: Slurp
User-agent: Teoma
User-agent: Twiceler
User-agent: *
Disallow: /backups/
Disallow: /blog/attachment
Disallow: /blog/author
Disallow: /blog/feed
Disallow: /blog/page-mail
Disallow: /blog/page-imprint
Disallow: /blog/page-messenger
Disallow: /blog/search
Disallow: /blog/
Disallow: /files/
Disallow: /icons/
Disallow: /page/
Disallow: /podcast/
Disallow: /robots.txt
Disallow: /roth-
Disallow: /smilies/
Disallow: /tools/
Disallow: /videos/

Mit dem rot markierten Eintrag hab ich den kompletten 5-Finger-Blog für die Suchmaschinen ausgehebelt. Wie mir das passieren konnte? Keine Ahnung… :gruebel: Ich vermute mal, ich hab bei der letzten Änderung an der robots.txt vor 2 Wochen die beiden Einträge nicht richtig gelöscht.

//Nachtrag: So, das ging ja flotter als gedacht. Noch nicht mal 3 Tage und fast alle Seiten sind wieder da, wo sind hin sollten. So ist brav Google. :-D

Das Netz ist so dumm wie seine Nutzer

Folgenden Beitrag habe ich auf welt.de entdeckt.

Eigentlich ist Jeff Jarvis ein gestandener Zeitungsmann: Als Fernsehkritiker fing er an, wurde später Kolumnist und schließlich Professor für Journalismus. Doch dann kam das Internet, und Jarvis konvertierte zum Digitaldenken. Mit 55 Jahren ist er einer der erfolgreichsten Blogger Amerikas, sein Bestseller “Was würde Google tun?” gilt als Leitfaden für die neue Medienwelt. In Berlin hielt Jarvis nun auf der Blogger-Konferenz “re:publica” einen Vortrag darüber, was nach dem Zeitungsartikel kommt. Mit ihm sprachen Claudia Schumacher und Björn Stephan.

Ich zitiere den Artikel zwar jetzt komplett, aber in Einzelteilen, denn ich möchte zu einigen Fragen/Antworten ebenfalls Stellung beziehen.

DIE Welt: Herr Jarvis, brauchen wir noch klassische Zeitungen und professionelle Journalisten?

Jeff Jarvis: Ich habe das Magazin “Entertainment Weekly” gestartet. Wenn ich es heute starten würde, wäre es kein Magazin mehr. Und ich würde auch keine Kritiker mehr anstellen.

Ich finde ja das klassische Zeitungen wie z.B. die Welt, die Bild oder die TAZ schon noch wichtig sind. Zumindest für einige auf dieser Welt. Ein Grossteil von uns Menschen verfügt zwar schon über einen Computer inkl. Internetzugang, jedoch im Normalfall nur zu Hause. Bis es mal soweit ist, das jeder von unterwegs auch auf das Internet zugreifen kann/wird, werden wohl noch ein paar Jahre vergehen.

DIE Welt: Nicht alles, was Blogger schreiben, ist wirklich lesenswert.

Jarvis: Das Internet macht es möglich, Informationen kostenlos zu teilen. Die Frage an uns als Journalisten ist: Welchen Wert fügen wir dem hinzu? Wir glauben bisher, das Internet sei ein Medium. Aber es ist ein Ort, wo Leute sich austauschen, wo sie machen, was auch immer sie wollen. Die Welt ist voller dummer Leute, und das Netz ist immer so dumm wie seine Nutzer. Aber das ruiniert das Internet nicht. Die

Herausforderung ist, das gute und intelligente Zeugs zu finden. Manchmal helfen da Redakteure.

Das stimmt. Auch ich blogge ne Menge Zeug, was eigentlich kaum jemanden interessiert. Aber das habe ich auch nicht zu entscheiden. Ich entscheide nur, ob ich es öffentlich mache oder nicht. Und dann kann der Leser, also du, entscheiden, ob das was ich geschrieben habe interessant ist oder nicht. Aber das das Netz dumm ist, finde ich nicht. Wenn ich mal so zurück überlege, was ich nur dank dem Internet schon alles gelernt habe. ;-)

DIE Welt: Sie glauben aber, dass in Zukunft auch die Zeitungen von den Nutzern bespielt werden können.

Jarvis: Die Zukunft liegt nicht allein in Nutzerinhalten. Sonst würde ich nicht Journalismus unterrichten. Aber es gibt unglaubliche Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Lesern. Zeitungen stellen heute Artikel ins Netz, die Leser dürfen kommentieren. Das ist gemein, wir beleidigen damit die Öffentlichkeit: Wir haben die Story abgeschlossen, jetzt gestatten wir euch Kommentare. Natürlich werden die User wütend. Natürlich schreien sie herum. Deswegen sind die Kommentare oft so aggressiv.

Genau das finde ich gut, das die Leser die Möglichkeit haben, auf Artikel/Meldungen zu reagieren. Mein momentane Liebingsplattform möchte ich an dieser Stelle mal nennen. Und zwar ist das das Heise.de Forum (Hier jetzt mal zum Thema: Google steigert Nettogewinn um 38 Prozent) . Bei Heise.de hat man die Möglichkeit zu jeder News-Meldung seine eigene Meinung darzustellen. Ob es jetzt Fehler im Artikel gab oder aber irgendwas anderes einem gefällt oder nicht gefällt. Dazu kann man sich äußern wenn man möchte oder auch nicht. Und das was ich dann z.b. zu einem Artikel geschrieben habe können auch andere Leser kommentieren oder auch nicht. Zwar gibt es auch viele Trolle (Wortbedeutung Troll), die gibt es aber so gut wie in jedem Forum. :-)

DIE Welt: Aufgeregte Kommentare fallen im Internet immer mehr auf als die sachlichen Beiträge.

Jarvis: Man sollte lieber gleich mit den Lesern zusammenarbeiten. Man könnte die Leute schon fragen, wenn man eine Idee entwickelt. Wenn dann jemand sagt, dieser Typ Jarvis wird zu oft in deutschen Medien zitiert, soll er Argumente formulieren, und dann ändert man es. Wir können heute Tausende von Leuten mobilisieren, die helfen, Informationen zu gewinnen. Das müssen wir sogar. Die Zukunft des Journalismus liegt in dieser Kollaboration.

Da kann ich Jeff Jarvis nur teilweise zustimmen. Es ist sicherlich nicht schlecht das zu machen, aber die Frage die sich mir gerade stellt ist die nach der Glaubwürdigkeit. Die meisten User sind im Netz anonym unterwegs, verstecken sich also hinter einem anonymen Benutzername.Ob sie dann auch tatsächlich die Wahrheit sagen?

DIE Welt: Welche Rolle spielen Blogger für den Journalismus?

Jarvis: Blogging ist nur ein Werkzeug, aber ein sehr machtvolles, das es jedem ermöglicht, etwas zu veröffentlichen. Es gibt zwei Studien über Blogger in Amerika. Vierzig Prozent findet, was sie tun, habe nichts mit Journalismus zu tun. In der anderen Studie war sogar von fünfzig Prozent die Rede. Aber denen, die Journalismus machen wollen, kommt eine kritische Rolle im Ökosystem der Nachrichten zu. Blogs können ein paar Segmente abdecken. Sie sind effizienter, spezialisierter, schneller.

DIE Welt: Sehen Sie Blogger als ernsthafte Konkurrenz für Zeitungsjournalisten?

Jarvis: Journalisten sollten selbst bloggen. Ich berate einen Zeitungsverlag in den Staaten, wo wir ein Experiment wagen wollen, in dem die News zuerst im Blog veröffentlicht werden und im Print erst ganz zum Schluss. Das verändert die Kultur eines Nachrichtenunternehmens, weil die Leser viel früher in den Prozess involviert werden.

Natürlich sind Blogger eine ernst zunehmende Konkurrenz für Journalisten. Das ist doch jetzt schon so. Gut, ein “Zeitungs-Blog” gibt es soweit ich weiss noch nicht, aber das ist nur noch eine Frage der Zeit. Ich finde es sollte einen Blog geben, der die Meldungen der einzelnen Blogger zusammenfasst und aufbereitet. Denn schliesslich könnte jeder Augenzeuge seine Geschichte bloggen. Beispielsweise Unfallzeugen.

DIE Welt: Wahrscheinlich kennen Sie Ilse Aigner nicht. Die Frau ist deutsche Verbraucherministerin und hat einen Brief an Facebook geschrieben, wo sie fehlenden Datenschutz beklagt. Der Facebook-Chef Mark Zuckerberg antwortete ihr, Privatsphäre sei keine soziale Norm mehr. Einverstanden?

Jarvis: Ich finde, die Diskussion kreist zu sehr um Privatheit und zu wenig um Öffentlichkeit. In der Öffentlichkeit zu leben, ist äußerst wertvoll. Ich habe Prostatakrebs. Ich rede darüber öffentlich und habe mich mit Leuten vernetzt, die ebenfalls Krebs haben. Wenn wir alles teilen, was wir über eine Krankheit wissen, erfahren wir mehr, als wenn wir alles verheimlichen. Auch in Unternehmen und in der Regierung sollte Transparenz zur Selbstverständlichkeit werden.

Also das was Facebook zur Zeit abzieht, finde ich nicht gut. Da werden einfach Einstellungen geändert ohne die User zu informieren. Als Beispiel sei hier das Profilbild genannt, welches unregistrierte Benutzer nicht sehen konnten. Mittlerweile findet man Profilbilder sogar schon über die Suchmaschinen. Wenn der Facebook-Benutzer das nicht möchte muss er seine Einstellungen durchgehen und das deaktivieren. Aber genau da liegt auch schon das Problem. Die meisten Benutzer finden genau diese Seite mit den Einstellungen nicht. Ich habe bestimmt schon 20 Leuten in meinem Umfeld erklärt wie man das einstellen kann.

In der Internet-Öffentlichkeit zu leben hat sich für mich bisher ausgezahlt. Ich habe schon über € 11.000,- damit verdient. Und ich mache z.B. hier im 5-Finger-Blog keinerlei Werbung. :-D Womit ich so viel Geld verdient habe? Das verrate ich noch – irgendwann. Seit gespannt.

DIE Welt: Aber zu viel Transparenz macht die Bürger angreifbar. Als Deutsche haben wir da unsere Erfahrungen.

Jarvis: Die Stasi und die Nazis sind schuld daran, dass die Deutschen ein gesteigertes Bedürfnis nach Privatsphäre haben und Angst vor Öffentlichkeit. Vermutlich reicht der deutsche Kult um die Privatsphäre sogar noch weiter zurück.

Die Privatspäre ist meiner Meinung nach schon lange ausgestorben.

DIE Welt: Sie meinen, es ist eine Frage der grunddeutschen Mentalität?

Jarvis: Ja. Ich habe in eine deutsche Familie eingeheiratet, und mein Schwiegeropa sagte immer: Das solltest du nicht so sagen, das gehört nicht in die Öffentlichkeit. Ihr Deutschen denkt, dass die Öffentlichkeit besitzt, was öffentlich ist. Aber es geht euch doch eigentlich nicht um Privatheit, sondern um Kontrolle: Man will das Recht haben, seine Informationen, seine Identität und seine Hervorbringungen zu kontrollieren.

Dieses Recht steht auch jedem zu, nur wissen die wenigsten damit umzugehen. Und genau da liegt auch das Problem. Wenn man sich z.B. bei Facebook registriert sollte man direkt bei der Registrierung durch die Einstellungen geführt werden. Nur so kann sicher gestellt werden, das jeder User die Einstellungen setzt, die er für richtig hält. Vordefinierte Einstellungen sind scheisse. Das ist bei Windows nicht anders. Es sind nach einer Windows-Installation Dienste und Programme aktiviert/installiert, die die meisten gar nicht brauchen. Warum ist das so? Weil uns das so vorgesetzt wird… :x

DIE Welt: Manche werden im Internet Opfer von Mobbing und Diskriminierung.

Jarvis: Der Technik-Blogger Michael Arrington hat neulich gesagt, wir sollten es endlich aufgeben, unseren guten Ruf zu verteidigen. Du hast peinliche Bilder von dir, ich hab meine – belassen wir es einfach dabei. Das kann uns zu einer toleranteren Gesellschaft machen.

Das passiert eben nicht nur im Internet sondern auch in der realen Welt. Wo ist das Problem?

DIE Welt: Facebook zum Beispiel gibt Daten an Dritte weiter, der Nutzer muss ausdrücklich widersprechen.

Jarvis: Eben: Man kann widersprechen. Die Frage ist: Darf jemand mit den Daten, die ich liefere, Geld verdienen? Man braucht sich nur die Rolle von Google anzuschauen. Als das Internet aufkam, schaute sich Yahoo das Netz wie ein Bibliothekar an. Das war nicht angemessen, und es hat nicht funktioniert. Dann kam Google und fragte sich: Wie zum Teufel können wir Ordnung in das Chaos bringen? Der Weg war, den Leuten zu vertrauen. Ihren Links zu folgen, denn die führen schon zum guten Zeugs. Google hat unser Wissen eingesaugt, es mit einem Mehrwert versehen und uns wieder zurückgegeben. Und nebenbei Milliarden Dollar verdient. Was ist daran falsch?

Siehe etwas weiter oben. Facebook und auch anderen Dienste-Anbietern im Internet gehört es per Gesetz vorgeschrieben, das sie die User durch die möglichen Einstellungen des Dienstes führen müssen. Auch wenn neue Funktionen hinzu kommen, sollte der User mit der Nase drauf gestossen werden. Nur so kann man sicherstellen, das jeder auch versteht/weiss, was in seinem Account/Profil eingestellt ist. Und deswegen brauch das Internet auch eine Welt umgreifende Politik. Also das Internet brauch sein eignes Gesetzbuch, an das sich alle Länder dieser Welt halten müssen. Aber das ist ja leider nicht so einfach umzusetzen.

DIE Welt: Und Sie glauben immer noch nicht, dass Google seine Macht missbraucht?

Jarvis: Google ist nicht automatisch böse, nur weil es besser ist als die anderen. Will ich der EU das Internet lieber anvertrauen als Google? Nein danke.

Klar missbraucht Google seine Macht.

DIE Welt: Sie haben ihr iPad medienwirksam wieder eingepackt und an Apple zurückgeschickt. Warum?

Jarvis: Ich liebe Apple. Die Produkte sind wundervoll, glatt und glänzend, kunstvoll und schön. Ich sehe nur keinen Nutzen für das iPad. Es kann zu wenig, kein Multitasking, kein USB, keine Kamera. Was mich wirklich betroffen macht, ist sein regressiver Charakter. Das Internet hat uns alle in Medienschaffende verwandelt, das iPad will uns wieder zu bloßen Konsumenten machen. Das stört mich gewaltig.

Wenn interessiert schon der iPad? Was bringt uns den ein Gerät, das nichts kann… :teufel:

teliad

Folgende E-mail habe ich gestern erhalten. Die Firma nennt sich Teliad und ist wohl ziemlich an meinem Blog interessiert. Spam im eigentlichen Sinne wird diese E-mail nicht sein, denn sie wurde mir über das 5-Finger-Blog-Kontaktformular geschickt. Darüber habe ich bisher noch keinen Spam bekommen. Da ich mir aber auch nicht sicher bin, was ich der Dame antworten soll, dachte ich blogge ich das einfach mal.

Hallo,

mein Name ist Miriana AXXXXXX. Ich arbeite als Sales Assistant bei
teliad, einem internationalen Marktplatz für suchmaschinenrelevante
Textlinks.

Ich habe bei der Suche nach potenziellen Kunden Ihren Blog
http://h75.de besucht. Wir bieten auf unserem Marktplatz das Produkt
Postlink an. Ihr Blog wäre sehr interessant für unsere Kunden, um
Werbung in Form von suchmaschinenrelevanten Textlinks zu schalten.
Gerade in Ihrem Themenbereich besteht eine große Nachfrage. Wenn Sie Ihr
Angebot auf unserem Self-Service Marktplatz einstellen, können wir
sicherlich zahlreiche Buchungen an Sie vermitteln.

Unser Produkt Postlinks erlaubt Ihnen auf den Unterseiten Ihres Blogs
Backlinks im Content zu verkaufen. Hierfür stellen Sie einmalig Ihren
Blog auf unserem Marktplatz ein. Wir ermitteln über einen Feed alle
Posts / Artikel vollautomatisch. Die auf Ihrem Blog vorhandenen Texte
stehen in unserer Artikel-Datenbank zur Buchung zur Verfügung. Ihr
Angebot kann auf unserem Marktplatz ausschließlich über die Suche nach
einem auf Ihrer Seite vorhandenen Keyword gefunden werden. Für jede
Buchung erhalten Sie einen monatlich festen Preis, den Sie selbst
bestimmen können. Die manuelle Einbindung der Buchung garantiert eine
natürliche Linksetzung mitten im Content.

teliad arbeitet mit vielen namhaften SEO-Agenturen zusammen, die für
das Linkbuilding Ihrer Projekte auf unserem Marktplatz nach passenden
Angeboten suchen. Viele Kunden lagern den Linkbuilding Service auch
komplett an uns aus. Die Vermarktungschancen sind dementsprechend hoch
für hochwertige Angebote.

Auf unserer Webseite finden Sie weitere Informationen zu unseren
Produkten:

http://www.teliad.de

Ich würde mich freuen, wenn Sie sich bei mir melden, falls von Ihrer
Seite Interesse besteht. Gerne kann ich Ihnen dann weitere Informationen
zu unserem Marktplatz und den Funktionalitäten zukommen lassen.

Mit besten Grüßen

Miriana AXXXXXX
- teliad sales -

Interesse besteht sicherlich, aber momentan sieht das für mich eher danach aus, als wenn teliad Pagerank abgreifen möchte. Oder verstehe ich das jetzt falsch? :gerissen:

//Nachtrag: Habe dazu via Google-Suche “teliad” folgendes gefunden: klick

kotieren

Mit MS Office habe ich noch nicht wirklich viel gemacht. Ich komme aber ganz gut damit zurecht. Der Jochen, der macht auch ne Umschulung bei der DAA, hat jetzt raus gefunden, das Word wohl gerne kotieren tut. :-D

MS Office - Word - kotieren

Danke Jochen für den Screenshot. Echt witzig, das Word das Wort kontieren nicht kennt. Die Rechtschreibprüfung für den Firefox kennt das Wort aber auch nicht. :-P

WordPress - kontieren

Was bedeutet kontieren?

Unter Kontierung versteht man in der Buchführung das Festlegen eines Buchungssatzes. Beim Kontieren werden auf dem Buchungsbeleg die Konten, die zu buchenden Beträge und falls nötig die Kostenstellen notiert.

Im Controlling versteht man unter Kontierung eine Methode, um in Kostenrechnungssystemen die angefallenen Kosten und Erlöse unterschiedlichen Auswertungsobjekten zuzuordnen. Es werden primäre und sekundäre Buchungen kontiert. Ein Beleg (beispielsweise eine gebuchte Rechnung) kann hierbei je nach Verursachung auf Kostenstellen, Projekte, Aufträge oder auf Marktsegmente der Ergebnisrechnung kontiert werden. Eine verursachungsgerechte Kontierung von Belegen ist damit eine Grundvoraussetzung, um später im Rahmen der Informationssysteme Istkosten zu verfolgen bzw. Plan-Ist-Vergleiche durchzuführen.

Quelle: wikipedia.org

DENIC

Die Domain h75.de hab ich ja jetzt schon echt lange. Ich habe mich immer gefragt, wie lange genau ich sie habe. Denn das hab ich leider nirgends aufgeschrieben. Auch nicht in meinem Tagebuch, was ich seit 1992 führe.

Ich bin der Meinung, das ich die 1999 bereits registriert habe. Im Internet-Archiv gibt es die Domain aber erst ab dem Jahr 2000. Aber ich habe auch momentan keine Idee, wo ich das Datum der allerersten Registrierung raus finden kann. Ich habs schon über diverse Seiten versucht, die die Domain-Daten anzeigen, aber dort wird immer nur das Datum der letzten Aktualisierung der Denic-Daten angezeigt.

Hab dann vor ein paar Tagen einfach mal eine Anfrage an die Denic gestellt, ob die das vielleicht irgendwo stehen haben. Als Antwort bekam ich heute das hier:

Sehr geehrter Herr Roth,

Domaindaten sind datenschutzrechtlich sensible Daten und daher zum Teil nicht
öffentlich zugänglich. Liegt ein berechtigtes Interesse vor (beispielsweise bei
Rechtsstreitigkeiten), kann die DENIC eG weitere Informationen und Daten zu einer
Domain zur Verfügung stellen. Ihre E-Mail-Anfrage ist aus Sicherheitsgründen für
die Erteilung der Auskünfte nicht ausreichend. Bitte senden Sie uns Ihre Anfrage
(mit Ihrer Unterschrift versehen) erneut per Telefax oder Post an:

DENIC eG
Abteilung DENICrecht
Kaiserstraße 75-77
60329 Frankfurt
Die Faxnummer lautet: +49 69 27235235. Dabei ist es erforderlich, dass Sie Ihr
berechtigtes Interesse an der Erlangung der Auskünfte kurz begründen und
gegebenenfalls durch Nachweise untermauern.

Mit freundlichem Gruß

Also werd ich das jetzt mal auf dem Postweg machen oder was? Ich hab doch extra schon eine E-mail hin geschickt mit einer Absender-Adresse @h75.de< Reicht das nicht als Bestätigung das ich autorisiert bin? Mich interessiert einfach nur das Erst-Registrierungsdatum... Was daran so geheim?

PS: Ich hatte den Zugriff für das Internet-Archiv unterhalb meinen Domains seit Jahren schon gesperrt. Hatte nur für meine Recherche den Zugriff via robots.txt erlaubt. ;)

User-agent: ia_archiver
Disallow: /

http://h75.de/robots.txt

Youtube Error 500

Tja, auch Youtube hat mal technische Probleme wie es scheint. :-D

Youtube Error 500

Das Video wollte ich gerade in einem älteren Blog-Eintrag verlinken. War mir gerade erst aufgefallen, das da ein paar fehlerhafte Links drin waren.

getStringFromObj()

Das wollte ich auch schon vor Monaten bloggen. Ein, wie ich finde, ziemlich geiles Wallpaper. :-D

getStringFromObj()

Ich weiß aber leider nicht mehr wo ich das gefunden habe. Es gibt aber noch mehr Varianten davon. Einfach mal googlen. ;-)

robots.txt

Aus gegebenem Anlass möchte ich noch mal auf diesen Beitrag hier verweisen:

Grundlegende Infos zum Start einer Website oder eines Blogs
http://h75.de/blog/grundlegendes

Da erkläre ich ein paar Dinge, die man zum Start einer Website oder eines Blogs beachten, bzw. umsetzen sollte, damit es nicht zu einem bösen erwachen kommt.

Hollii @ Youtube

Ich hab ganz vergessen auf meine Youtube-Seite hinzuweisen. Denn ich habe vor ein paar Wochen angefangen, meine Videos und Filmchen bei Youtube hoch zu laden. Bin damit allerdings auch noch nicht fertig.

youtube.com/user/hollii75#p/u

Da findet man dann alle in einer Liste. Weiss jemand was die Limits sind (Dateigröße, Videolänge, Grösse)? Bin anscheinend blind, aber dazu habe ich auf Youtube noch nichts gefunden…

Alle Videos wurden von mir gefilmt (aufgenommen), bearbeitet und geschnitten. :-)

WordPress Search Everything

Ich hab da mal ein Problem. Und zwar das Plugin “Search Everything” für meinen WordPress Blog hier funktioniert irgendwie nicht mehr. Wenn ich im Control-Center die Optionen einstelle, ich dann z.B. nach einem Wort in den Kommentaren suchen lasse, hängt sich die Suche in einer “Endlosschleife?” auf. Die Seite lädt und lädt und lädt und endet schliesslich mit WordPress Fehlermeldung “Nichts gefunden”. Verstehe ich irgendwie nicht… Hat da jemand eine Idee, was das sein könnte?

Habe das Suchfeld oben rechts deshalb erst mal raus genommen.

WordPress Search Everything

//Nachtrag: Achja, fällt mir ein. Ich habe vor ein paar Tagen WordPress auf die aktuelle Version hochgezogen. Von Version 2.6.2 auf 2.9.2. Seitdem funktioniert die Suche nicht mehr…

Blog-Spam

Hehe, nachdem es hier in meinem Blog gute 2 Jahre kaum Spam-Kommentare gab, geht es seit dem Wochenende wieder zu wie in einem Taubenschlag. Von gestern auf heute waren es über 500 Spam-Kommentare. Soviel bekam ich die letzten 2 Jahre etwa in einem Monat. Nun ja, das eigentliche Ziel, das die Beiträge hier sichtbar/öffentlich werden, erreichen die Spammer niemals nie. Hab nämlich perfekte Einstellungen vorgegeben, die genau sowas verhindern. :-P

Blog Spam-Übersicht am 09.03.2010

Ob das was mit den Beiträgen über die ArGe und die DAA zu tun hat? :gerissen:

Vorratsdatenspeicherung

Das Bundesverfassungsgericht hat am 02.03.2010 die Vorratsdatenspeicherung gekippt. Das höchste deutsche Gericht hat die geltende gesetzliche Regelung für vollkommen Grundgesetz-widrig erklärt und mit sofortiger Wirkung aufgehoben.

Nun muss man jedoch erstmal abwarten, wie der Gesetzgeber auf dieses Urteil reagiert, denn in den Details zum Urteil hat das Gericht durchaus Spielraum für eine (eingeschränkte) Grundgesetz-konforme Vorratsdatenspeicherung gelassen. Bis dahin ist es aber wohl noch ein langer Weg.

Was ist denn eine Vorratsdatenspeicherung?

Vorratsdatenspeicherung bezeichnet die Verpflichtung der Anbieter von Telekommunikationsdiensten zur Registrierung von elektronischen Kommunikationsvorgängen, ohne dass ein Anfangsverdacht oder eine konkrete Gefahr besteht (Speicherung bestimmter Daten auf Vorrat). Erklärter Zweck der Vorratsdatenspeicherung ist die verbesserte Möglichkeit der Verhütung und Verfolgung von schweren Straftaten.

Was wird denn an Daten gespeichert?

Kurz gesagt wird alles gespeichert außer die eigentlichen Inhalte der Kommunikation. Wer hat wann mit wem von wo und wie lange telefoniert (Festnetz und Handy – auch Skype gehört wohl dazu). Wer hat wann wem eine SMS geschickt. Wer hat wann wem und von wo eine Email geschickt. Und wer hat sich wann von wo ins Internet eingewählt.

Alleine die Telekom hat wohl knapp 20 Terrabyte (20.000 GB oder 20.000.000 MB) Vorratsdaten gespeichert.

Mehr dazu gibts in der Wikipedia.

Ich bin jedenfalls froh, das dieser Schwachsinn ein Ende hat. Wo kommen wir denn hin, wenn das so weitergeht? Demnächst wird dann auch noch gespeichert, wann ich die Spülung aufm Klo betätige und wie oft ich gefurzt habe.

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