WinRAR 3.80
Lange hat sich der Beta-Test hingezogen. Wie üblich bei WinRAR. Und nun endlich ist WinRAR 3.80 verfügbar. Endlich. Denn auf einige Funktionen habe ich sehnsüchtig gewartet. WinRAR benutze ich jetzt schon 10 Jahre!!! Hab aber ‘erst’ 1999 meine erste Lizenz bekommen. Auf den Namen faceweb
An dieser Stelle folgt ein Gruss an Ozan, Hatim und Yacir..
Und hier mal einige der Neuerungen.
1. Es werden nun ZIP-Archive unterstützt, die Unicode-Dateinamen im UTF-8-Format enthalten. Beim Erstellen von ZIP-Archiven speichert WinRAR Dateinamen nur dann in Unicode, wenn sie mit dem aktuellen Zeichensatz nicht korrekt gespeichert werden können.
2. Die mit WinZip erstellten AES verschlüsselten ZIP-Archive können nun entpackt werden.
3. Verbesserte Unicode-Unterstützung für RAR- und ZIP-Archivnamen.
4. Neue Archivierungsmodi “Vor dem Überschreiben nachfragen” und “Vorhandene Dateien überspringen” im Dialog “Archivname und Archivparameter einstellen – Allgemein”. Sie bestimmen das Verhalten von WinRAR beim Erneuern von bereits existierenden Dateien in einem Archiv. Im Gegensatz zu den vorhandenen Modi “Nur im Archiv vorhandene Dateien erneuern” und “Dateien hinzufügen und erneuern” werden die Dateizeiten ignoriert und nur die Dateinamen verglichen.
Die entsprechenden Schalter dafür in der Kommandozeile:
a) Schalter -o aktiviert den Archivierungsmodus “Vor dem Überschreiben nachfragen”;
b) Schalter -o- aktiviert den Archivierungsmodus “Vorhandene Dateien überspringen”;
c) Schalter -o+ aktiviert den Archivierungsmodus “Dateien hinzufügen und ersetzen” (Standardmodus beim Archivieren).
5. Neue Option “Zum Kontextmenü hinzufügen” im Dialog “Profileinstellungen”.
Ist diese Option aktiviert, so wird der Name des Komprimierungsprofils in den Kontextmenüs des Windows Explorers angezeigt. Dadurch kann ein Profil über das Kontextmenü aktiviert werden.6. Der neue Schalter -cp
ermöglicht die Wahl eines Komprimierungsprofils im Befehlszeilenmodus. Der Schalter wird nur durch die Version mit grafischer Benutzeroberfläche WinRAR.exe unterstützt, nicht durch die Konsolenversion rar.exe. 7. Der neue Reiter “Optionen” im Dialog “Archivname und Parameter einstellen” enthält Einstellungen, die das Verhalten der Option “Dateien nach dem Packen löschen” im Reiter “Allgemein” bestimmen:
a) Dateien löschen. Lösche Dateien so wie in vorherigen WinRAR-Versionen.
b) Dateien in den Papierkorb verschieben. Gelöschte Dateien werden in den Papierkorb verschoben.
Der entsprechende Kommandozeilenbefehl zu dieser Option ist der Schalter -dr.
c) Dateien sicher löschen. Vor dem Löschen werden die Dateien mit Null-Bytes überschrieben, sodass eine Wiederherstellung der gelöschten Dateien verhindert werden kann.
Der entsprechende Kommandozeilenbefehl zu dieser Option ist der Schalter -dw.
Diese Optionen haben nur Auswirkungen, wenn die Option “Dateien nach dem Packen löschen” aktiviert wurde. Das Standardverhalten der Option “Dateien nach dem Packen löschen” lässt sich durch Auswahl einer dieser Optionen im Standard-Komprimierungsprofil festlegen.
8. Der WinRAR-Dialog “Entpacken: Zielverzeichnis und Optionen” lässt sich nun in der Größe ändern.
Durch Ziehen mit der Maus an den Rändern kann der Dialog auf die gewünschte Größe gebracht werden, um z. B. mehr Platz für den Verzeichnisbaum zu schaffen. WinRAR speichert die Größe des Dialogs.9. Neuer SFX-Skript-Befehl “Update” und entsprechende Optionen im Reiter “Update” des Dialogs “Erweiterte SFX-Optionen”. Der Befehl und die Optionen ermöglichen eine Überprüfung der Dateizeiten beim Entpacken und damit das Erneuern von Dateien anhand der Dateizeiten.
10. Beim SFX-Skript-Befehl “Shortcut” und dem Befehl “Verknüpfung hinzufügen…” im Dialog “Erweiterte SFX-Optionen – Erweitert” kann nun eine Icon-Datei angegeben werden, die das Icon enthält, das für die Verknüpfung verwendet werden soll.
11. Die neue Option “Temporäre Dateien sicher löschen” im Dialog “Einstellungen – Sicherheit” aktiviert eine sicherere aber langsamere Methode zum Löschen von temporären WinRAR-Dateien.
12. WinRAR und RAR zeigen nun beim Entpacken eines mehrteiligen Archivs den Gesamtfortschritt an, wenn sich die einzelnen Teilarchive (Volumen) im selben Ordner befinden.
13. WinRAR und RAR werten in Dateien, die eine Liste von Dateinamen enthalten, die darin verwendeten Umgebungsvariablen aus. Zum Beispiel können in einer Listendatei folgende Zeilen enthalten sein:
%windir%\*.exe
%USERPROFILE%\DesktopDiese Funktionalität ist nur in der RAR-Version für Windows verfügbar.
14. Unterstützung für TAR-Archive mit Daten ungleich Null im “Extra Field” hinzugefügt.
15. Unterstützung für TAR-Archive hinzugefügt, die den aus 512 Null-Bytes bestehenden Eintrag für das Ende des Archivs nicht enthalten.
16. Verbesserte Unicode-Unterstützung beim Drag & drop von Dateien aus dem WinRAR-Fenster.
17. Die Tastenkombination Umschalt+Tab kann im Hauptfenster von WinRAR für das Umschalten des Eingabefocus’ zwischen den Oberflächenelementen (Dateien, Kommentar, Baum, Adresse) in umgekehrter Reihenfolge verwendet werden. In vorherigen Versionen wurde bei Umschalt+Tab die gleiche Reihenfolge wie bei Tab verwendet.
18. Ein möglicher Absturz von WinRAR beim Öffnen von abgeschnittenen UDF-ISO-Dateien wurde behoben.
Um nochmal an die Möglichkeiten zu erinnen, die WinRAR bietet, folgt hier jetzt eine kleine Einführung in die Backup-Funktionen von WinRAR. Die meisten werden sicherlich bewhaupten, das sie einem USB-Stick nicht vertrauen. Weil den könnte man ja verlieren oder er geht wirklich kaputt. Für diese Art von Notfällen habe ich einen ausgeklügelten Plan. Und zwar habe ich auf meinem USB-Stick mehrere Verknüpfungen angelegt, die dafür zuständig sind, sämmtliche Dateien und Ordner zu sichern. Da die Laufwerksbuchstaben ja von Computer zu Computer verschieden sind, sieht das nun so bei mir aus.
So schaut das momentan auf meinem USB-Stick aus. Dort habe ich für die am häufigsten benutzten Laufwerksbuchstaben auf denen ich meine Backups sichere schon vorgefertigte Verknüpfungen. Mehr als Password Safe, WinRAR und TrueCrypt brauche ich auf meinem USB-Stick zur Zeit nicht.
Eine dieser Verknüpfung möchte ich jetzt hier mal zeigen.
“C:\Program Files\WinRAR\WinRAR.exe” a -r -av -k -agYYYYMMDDhhmmss -hpGEHEIMESPASSWORT -m0 C:\backup-usbstick.rar *.*
Damit macht WinRAR ein Komplett-Backup des USB-Sticks, welches mit *.* alles einfängt, was sich an Dateien und Ordnern auf dem USB-Stick rum treibt, und diese erstellte WinRAR Datei dann auf dem Datenträger C:\ ablegt. Am Dateinamen wird zusätzlich noch das Datum und die Uhrzeit angehängt. Ausserdem wird das WinRAR-Archiv mit einem Passwort verschlüsselt. Somit kann nur die Datei öffnen, der das Passwort hat. Dies soll einfach nur verhindern, das eine bereits gelöschte Datei wiederhergestellt werden kann, sofern man das Backup auf einem fremden Rechner ablegen muss.
Jetzt werden viele den Finger heben und behaupten, das das ja nicht sicher sein kann, wenn man schon das Passwort für das WinRAR-Backup-Archiv auf dem USB-Stick speichert. Nunja. Zum einen gehts nicht anders und zum anderen enthält der USB-Stick die Backup-Datei selbst ja auch gar nicht. Ausserdem ist auf dem USB-Stick der Inhalt ja so oder so zu sehen. Egal ob ich jetzt ein Passwort für das WinRAR-Archiv verwende oder nicht. Von daher ist das egal. Solange derjenige der den USB-Stick hat nicht weiss wo ich meine Backup-Dateien sichere. Und das werde ich an dieser Stelle bestimmt nicht verraten.
Achja. Dank dieser Backup-Funktion konnte ich bisher schon mehrere male auf ein Backup zurückgreifen, da bei mir bisher 4 USB-Sticks den Dienst einfach so eingestellt haben. Ein Backup erstelle ich immer dann, bevor ich den Stick vom Computer abziehe.
winrar.de/index.php + rarlab.com
//Nachtrag: winrar.de ist ein bisschen lahm was das neuste Update angeht. Daher solltet ihr auf rarlab.com wechseln. Da gibts die deutsche Version auch. Oder auch bei mir im temp-Ordner.
//Nachtrag 2: Seit heute, Montag, den 6.10. 2008 ist eine neue Website unter winrar.de zu finden. Daher hats was länger gedauert.
















