Kategorie ‘Linux’



robots.txt

Aus gegebenem Anlass möchte ich noch mal auf diesen Beitrag hier verweisen:

Grundlegende Infos zum Start einer Website oder eines Blogs
http://h75.de/blog/grundlegendes

Da erkläre ich ein paar Dinge, die man zum Start einer Website oder eines Blogs beachten, bzw. umsetzen sollte, damit es nicht zu einem bösen erwachen kommt.

Serverneuinstallation

Heute, am 12.08.2008 wird mein Server neu aufgesetzt. Aller Voraussicht nach! Und zwar mache ich das wegen des Wechsels auf PHP 5, MySQL 5 und Apache 2. Ich gehe mal davon aus, das WordPress damit zurecht kommt, bisher konnte ich jedenfalls nichts negatives finden. Gibts Anpassungen die ich vielleicht zwingend vornehmen muss an WordPress? Momentan wird noch PHP 4, MySQL 4 und Apache 1.3 verwendet.

Zeitlich sieht das wie folgt aus. Gegen 13:00 Uhr werde ich das Wartungsplugin von Frank aktivieren und den Blog für 2 Stunden etwa dicht machen. Ich mache dann mehrere Backups der Datenbank und sichere das Verzeichnis inkl. aller Unterordner, die momentan rund 600 MB belegen. Auch die anderen Domains werden inkl aller dazugehörenden Einstellungen gesichert. Dazu gehören auch E-mail Adressen Benutzerkonto-Einstellungen etc.

Gleichzeitig gebe ich das Ticket an die Technik weiter, so das die Neunistallation in die Wege geleitet wird. Die nehmen dann den Server vom Netz, schieben die CD oder DVD rein und starten die Neuinstallation. Wenn alles gut geht sollte nach spätestens 1 Stunde die vorübergehende Startseite auftauchen. Dort werden dann erstmal alle Domains auflaufen. Sobald ich wieder via SSH Zugriff habe gehts los mit dem einrichten der Domains, Benutzerkonten, E-mail Adressen, MySQL-Datenbanken etc.

Wer möchte kann das live mitverfolgen. Aus diesem Grund habe ich mich auf dafür entschieden, das nachmittags zu machen. Alles in allem sollte das nicht länger als 3 Stunden dauern. Hoffe ich jedenfalls.

Alles weitere folgt dann morgen auf der Wartungsseite bzw. der vorübergehenden Startseite. Ich werde natürlich die einzelnen Schritte zeitlich dokumentieren und anschliessend hier veröffentlichen. :-)

HEUR/HTML.Malware

Na toll. Jetzt kommt die Malware schon per Kommentar… Diese Meldung erhielt ich gerade, als ich die Moderationswarteschlange durchgeschaut habe… :shock: Keine Sorge, die Kommentare waren nicht öffentlich zu sehen und werden es auch nicht. Ich habe einige Vorkehrungen getroffe, die verhindern sollen, das Spam-Kommentare öffentlich werden. Bisher, seit es diesen Blog gibt, hat das immer funktioniert. Noch nie waren hier Spam-Kommentare öffentlich zu sehen. Weiter als bis in die Moderationswarteschlange hat es noch keiner geschafft. :-)

WordPress Moderationswarteschlange - HEUR/HTML.Malware - Vorschau

Ich benutze seit etwa 2 Wochen die Avira Premium Security Suite. Da ist ein Webguard mit dabei, der sich speziell nur um die Daten kümmert, die über HTTP reinkommen. :-)

Avira Premium Security Suite - Vorschau

VirtualBox – Debian

Warum hat mir noch nie jemand von VirtualBox erzählt? Ich wusste ja das es diverse Möglichkeiten gibt, Betriebssysteme zu testen, aber so wirklich gefallen hat mir noch keine von denen ich bisher kannte. Nun hab ich vor ein paar rein zufällig in meinen Lesezeichen einen Link zu VirtualBox gefunden. Wie der dahin kommt weiss ich leider nicht. Er war jedenfalls da. Ich klicke drauf und dachte, och komm lass mal testen. Gesagt getan. Ich kann nur sagen: Wow wie ein einfach!!!!! :geil:

VirtualBox -- Debian - Epiphany Webbrowser - hollii.de

Das auf dem Screenshots ist der Epiphany Webbrowser. Du möchtest noch mehr Screenshots sehen? Kein Problem. Ich habe die komplette Installation mal abgelichtet. :-)

http://hollii.de/temp/virtualbox/ (52 Screenshots)

Ich werde natürlich weiter darüber berichten. Debian ist auch nur mal ein Anfang. Ich teste natürlich jetzt auch mal alles andere was ich schon immer testen wollte. So kann ich z.B. auch SUSE gefahrlos installieren. :-)

Die Einrichtung eines Betriebssystems ist auch nicht schwer. Man erstellt erst die “Box” also die Datei für das System und bearbeitet nachträglich die Einstellungen um dort die ISO-Datei zu verlinken, oder auch das CD/DVD-Laufwerk des Computers. Schon startet die Installation von CD. :-)

Mein Windows Vista Desktop sieht mit VirtualBox übrigens so aus. :-)

Holliis Desktop mit VirtualBox

www.VirtualBox.org

Grundlegendes

Auf Grund der Tatsache, das ich vor einigen Wochen sehr viele MySQL-Datenbank-Backups downloaden hätte können, die ich zufällig via Google-Suche gefunden hatte, habe ich mir gedacht, ich erstelle mal einen Leitfaden, was das Thema Website / Homepage / Blog / Forum / Gästebuch angeht. Oder was auch immer du für eine Seite ins Netz stellst. Es gibt Dinge, die sollten einfach nicht vergessen werden! Hier werde ich jetzt hoffentlich alle aufführen, die zum sicheren Betrieb einer Website wichtig sind. Unbedingt wichtig sind! Ich erkläre das natürlich an Hand meiner Website, bzw. meines Blogs.

Anmerkung: Es heisst Website und nicht Homepage. Warum? Weil die Homepage lediglich die Startseite / Homeseite einer Website ist. Am Beispiel meiner eigenen Domain gibts sozusagen 2x die “Homepage”. Und zwar einmal die Startseite selbst sehe ich als Homepage an und zum anderen die erste Seite des 5-Finger-Blog, die gleichzeitig alle jemals geschriebenen Artikel auflistet. Auf der ersten Seite sind die letzten 10 Blog-Einträge zu sehen, die hier veröffentlicht wurden. Somit sollte nur wirklich jeder wissen, der diesen Beitrag hier liest, das es eine Homepage eine Webseite und keine Website ist. Denn eine Website ist ja das gesamte Angebot an Webseiten unterhalb einer Domain. Mehr dazu in der Wikipedia.

Nun aber los. Zur Information: Diesen Beitrag schreibe ich aus dem Kopf. Ich habe mich hingesetzt und einfach angefangen. Ich habe während dessen weder Suchmaschinen benutzt noch bei mir in irgendwelchen Dateien nachgeschlagen. Es könnten sich also Fehler eingeschlichen haben. Natürlich werde ich das vor dem veröffentlichen noch durchchecken, ob ich nichts vergessen habe, so das das letztendlich eine umfangreiche Liste zusammen kommen sollte.

Fangen wir also mal bei null an. Du hast eine Domain registriert und Webspace gemietet. Nun möchtest du z.B. einen Blog installieren. Bevor du anfängst, überlegst du dir, wie du die Ordnerstruktur haben möchtest. Das sind nämlich Dinge, die man nach Möglichkeit nicht alle paar Tage ändern sollte. Denn sonst findet man deine Seite über eine Suchmaschine und dann gibts diese Seite, die in der Suchmaschine verlinkt ist, gar nicht mehr. Erst wenn du einen Plan hast, dann erst fängst du an die Ordner auf dem Webspace zu erstellen. Am Beispiel meiner Domain habe ich mehrere Ordner erstellt. Einen für die Fehlerseiten (/error/), einen für Bilder und Dateien (/temp/), die ich im Web und hier im Blog verlinkt sind und dann natürlich den Ordner vom Blog selbst (/blog/). Nachdem du diese erstellt hast, wird im nächsten Schritt direkt eine Datei mit dem Namen robots.txt angelegt. Das ist nämlich fast immer die erste Datei, die der Bot/Robot einer Suchmaschine aufrufen wird. Warum? Weil man mit dieser Datei der Suchmaschine mitteilen kann, welche Ordner nicht in die Suchmaschinen aufgenommen werden dürfen. Desweiteren kann man sogar für jede Suchmaschine andere Regeln für ein und den selben Ordner definieren. Ich habe in meiner robots.txt über 300 User-Agents gesperrt. Der Begriff User-Agent ist vergleichbar mit einem Auto-Kennzeichen. Man kann also am User-Agent in der Regel erkennen, wer oder was dahinter steckt. Das man den User-Agent fälschen kann, sollte somit jedem klar sein. Wenn man den User-Agent kennt, kann man diesen in der robots.txt angeben und diesem dann sagen, welche Ordner tabu sind. Damit aber niemand eventuelle geheime Ordner auf diese Weise findet, gibt man nicht den kompletten Namen an, sondern nur einen Teil des Namens. Wenn jetzt der Super-geheime Ordner /geheim-ordner/ heisst, dann reicht es aus, in der robots.txt Disallow: /geheim anzugeben. Das verbietet dann sowohl den Ordner /geheim-ordner/ als auch eventuelle Dateien die mit geheim anfangen, wie z.B. geheim.html. Verstanden? Ich denke ja. Wenn nicht, stelle deine Frage in den Kommentaren.

Die Datei robots.txt gehört in das Hauptverzeichnis der Domain. So wie es bei mir auch ist. In anderen Ordnern wird danach nicht gesucht. Somit ist die robots.txt bei mir immer hier zu finden.

http://hollii.de/robots.txt

Nun musst du überlegen, welche Ordner, bzw. dessen Inhalte auf gar keinen Fall in Suchmaschinen auftauchen sollen. Bei mir sieht das momentan so aus. Und zwar nehme ich jetzt nur “normalen” Regeln aus der robots.txt. Die über 300 User-Agents am Anfang lasse ich jetzt mal weg. Das sind jedenfalls alles Seiten und oder Dienste, bei denen ich nicht einverstanden bin, das die bei mir rumschnüffeln. Gut, ich gebe zu, einige sind überflüssig, weil sich die betreffenden eh nicht dran halten, aber versuchen muss ich es schon. ;-) Daher trage ich da alle ein, die mir nicht passen. Genug zu denen. Jetzt zu Abacho, Googlebot, msnbot, Slurp (Yahoo), Teoma (Ask), Twicler und allen anderen, die nicht aufgeführt sind und mit dem * angesprochen werden.

User-agent: Abacho
User-agent: Googlebot
User-agent: msnbot
User-agent: Slurp
User-agent: Teoma
User-agent: Twiceler
User-agent: *
Disallow: /*/trackback
Disallow: /backups/
Disallow: /blog/feed
Disallow: /blog/page-imprint
Disallow: /blog/page-mail
Disallow: /blog/page-messenger
Disallow: /blog/wp-admin/
Disallow: /blog/wp-content/
Disallow: /blog/wp-includes/
Disallow: /blog/wp-app.php
Disallow: /blog/wp-atom.php
Disallow: /blog/wp-blog-header.php
Disallow: /blog/wp-comments-post.php
Disallow: /blog/wp-commentsrss2.php
Disallow: /blog/wp-config.php
Disallow: /blog/wp-cron.php
Disallow: /blog/wp-feed.php
Disallow: /blog/wp-links-opml.php
Disallow: /blog/wp-load.php
Disallow: /blog/wp-login.php
Disallow: /blog/wp-mail.php
Disallow: /blog/wp-pass.php
Disallow: /blog/wp-rdf.php
Disallow: /blog/wp-register.php
Disallow: /blog/wp-rss.php
Disallow: /blog/wp-rss2.php
Disallow: /blog/wp-settings.php
Disallow: /blog/wp-trackback.php
Disallow: /blog/xmlrpc.php
Disallow: /cgi-bin/
Disallow: /data/
Disallow: /file
Disallow: /goto
Disallow: /podcast/
Disallow: /robots.txt
Disallow: /stati
Disallow: /temp/firefox_erweiterungen/infolister_archiv/
Disallow: /temp/javascript-spielereien/
Disallow: /temp/miranda_version/archiv/
Disallow: /temp/programme/
Disallow: /temp/quarantaene/
Disallow: /temp/radio/
Disallow: /temp/scrapbook_
Disallow: /temp/spam/
Disallow: /temp/upl/

Du siehst nun welche Ordner bzw. Dateien bei mir von den Suchmaschinen igoniert werden sollen. Um auch hier ein Beispiel zu geben. Disallow: /blog/kategorie sperrt die Kategorien für Suchmaschinen. Das ist der Name, den man im Wp-Admin von WordPress für die Kategorien vergeben wurde. Natürlich sollte auch die robots.txt selbst gesperrt werden. Denn meine robots.txt war mal über Google zu finden. ;-) Um nun sicher zu stellen, das die Inhalte in diesen Ordner auch wirklich nicht gefunden werden, sollte man so gut es geht, das Verzeichnislisting zu deaktivieren. Sollte also ein Besucher oder ein Bot/Robot den Ordner aufrufen, sollte nicht zu sehen sen was drin ist. Das kann man auf verschiedenen Wegen realisieren. Die einen legen einfach eine leere Datei (meist index.html) in die Ordner rein. Somit sieht man nur eine weisse Seite. Andere benutzen dazu die Datei .htaccess – denn mit der kann die Ordner richtig schön konfigurieren.

Hier auch mal ein Sccreenshot von meinen Ordnern.. Ich glaube so können einige den Zusammenhang zwischen den Ordnern und dem was in meiner robots.txt steht eher verstehen. Hoffe ich jedenfalls. Denn so siehst du die Ordner wie sie bei mir sind. Nebenbei kann man am Dateidatum der Datei /h75.gif erkennen, seit wann es mein Auge im Internet gibt. :-D

WinSCP Hollii.de - Vorschau

Sofern als Webserver (http) der Apache genutzt wird, reicht in der Regel ein:

Options -indexes

in der .htaccess aus, um die Anzeige der Ordner-Inhalte zu verhindern.

Natürlich kann man hier auch noch weiter gehen, in dem man verschiedene Dateiendungen grundsätzlich nicht anzeigen lässt. Dazu trägt man in der .htaccess im Hauptverzeichnis der Domain dann folgendes ein, um z.B. MySQL-Datenbank-Backups unsichtbar zu machen, die meistens als dateiname.sql oder dateiname.sql.gz in einem Ordner unterhalb der Domain abgelegt werden.

IndexIgnore *.sql *.sql.gz

Sofern man einen Ordner komplett für den Zugriff via Browser sperren möchte, weil er z.b. für Backups genutzt wird, dann sollte man diesen so sichern. Wieder kommt die .htaccess zum Zug. Inhalt:

deny from all

Somit lässt sich weder der Ordner aufrufen/anschauen, noch deren Inhalte. Am Beispiel meiner Domain ist da der Ordner /backups/ zu nennen, in dem ich schon mal Backups speichere. ;-)

http://hollii.de/backups/

Natürlich gibt es noch weitere Möglichkeiten, aber ich möchte es ja auch nicht übertreiben. Das ist eigentlich schon das wichtigste in Bezug auf Ordner und Dateien, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Am besten ist es natürlich, die Backups nicht im Web zu speichern sondern unterhalb der öffentlichen Ordner, was eigentlich unterhalb jeder Domain möglich sein sollte. Bei mir sieht das ja so aus:

/home/hollii_de/www/ – das ist der Ordner mit der Startseite
/home/hollii_de/www/backups/ – hier landen schon mal Backups
/home/hollii_de/www/blog/ – hier liegt der Blog
/home/hollii_de/www/temp/ – hier liegen Bilder usw.

Allerdings hab ich das Archiv für meine Backups hier liegen, genauso wie die Homeverzeichnisse der Benutzer:

/home/hollii_de/mysqldumper-backups/
/home/hollii_de/benutzername/

Diese sind also nicht über den Webbrowser erreichbar. Aber natürlich via FTP / S-FTP / SCP. Sofern man die Zugangsdaten zum Server kennt.

Ich denke das sollte erst mal reichen oder? Das wichtigste in Bezug auf die robots.txt und die .htaccess habe ich angesprochen um Ordner vor Suchmaschinen zu verbergen, bzw. diese daran zu hindern, die Inhalte in die Suchmaschinen aufzunehmen.

Zum Schluss möchte ich noch die über 300 User-Agents ansprechen, die bei mir in der robots.txt stehen. Das sind alles User-Agents, die ich im Laufe der Jahre entdeckt habe. Ich habe diese Liste also selbst erstellt. :-) Du kannst diese gerne übernehmen. Erklären kann ich aber nicht alle. Um aber mal ein Beispiel zu geben, was ich damit verhindern kann, wenn ich möchte. Jeder kennt www.archive.org das sogenannte Internet-Archiv. Da ich schon seit Jahren den folgenden Eintrag in der robots.txt habe, sind von mir keinerlei Internetseiten zu finden. :-)

User-agent: ia_archiver
Disallow: /

http://web.archive.org/web/*/http://hollii.de/

Das ist nur ein Beispiel von vielen. Alles in allem sind das alles ähnliche Dienste, die ich so versuche zu blocken. Was mir bisher ja auch gelungen ist. :-D

Noch Fragen? Dann stell sie einfach in den Kommentaren oder schreibe mir ne E-mail.

Server is durchgedreht^^ [2.Update]

Also ich weiss ja noch nicht, was gestern genau los war. Fakt ist nur folgendes:

[Update] Also es liegt wohl am Spamfilter. Gerade eben habe ich wieder ein ähnliches Problem gehabt und konnte den Übeltäter ausfindig machen. Ein kill 5527 hat den Server gleich entspannt… :-D Also muss ich mal schauen, welche Spam-Mail dem Server da nicht bekommen ist.. Ich tippe mal eine Viagra-Überrdosis. [/Update]

Mar 25 15:02:07 h75: rejecting connections on daemon MTA: load average: 208
Mar 25 15:05:07 h75: rejecting connections on daemon MTA: load average: 209
Mar 25 15:06:07 h75: rejecting connections on daemon MTA: load average: 209
Mar 25 15:06:22 h75: rejecting connections on daemon MTA: load average: 210
Mar 25 15:09:22 h75: rejecting connections on daemon MTA: load average: 211

Ich habe mehrfach versucht, den Server neuzustarten. Hat nicht funktioniert. Via HTTP war er jedenfalls nicht mehr erreichbar. Und zwar gestern von 14:42 bis 15:13 Uhr.. Auch die anderen Dienste habens nicht leicht gehabt. Ich hab dann kurzerhand ein Notfall-Ticket eröffnet und darum gebeten, das die ein Techniker meinen Server bitte mal von Hand neustarten soll. Obs nen Angriff war? Oder is bloss ein Dienst durchgedreht?…. :gruebel:

Ich konnte mich mit PuttY via scp://hollii.de noch als root anmelden, allerdings hat er auf netstat -a -p nicht mehr reagiert. uptime brachte ‘nur’: :-o

load average: 210.58, 206.50, 159.82

Und Nagios hat mich per Email gleich informiert:

MONITORING:

Notification Type: PROBLEM
Host: h75.de
State: DOWN
Address: 84.19.188.218
Info: CRITICAL – Socket timeout after 10 seconds

Date/Time: Tue Mar 25 14:47:03 CET 2008

Und mit WinSCP war gar keine Anmeldung mehr möglich. Da kam nur die Meldung direkt nach Eingabe meiner Passphrase:

Der entfernte Server antwortet nicht.

Nach einem Neustart war dann wieder alles gut. :-)

[2.Update] Das ganze hat sich heute (29.03.2008) nochmal wiederholt. Und zwar waren die Domains (http) von gestern abend Punkt 18:00 Uhr bis heute morgen 05:38 Uhr nicht erreichbar. Meine grosse Schwester hat mich geweckt und ‘gemeckert’, das sie keine E-mail abrufen kann. Nach einem reboot gings dann wieder. :-D Habe jetzt mal etwas an der Config des Mailservers verändert. Mal schauen ob das jetzt immer noch auftritt. [/2.Update]

Linux

So, meine Entscheidung steht. Ich möchte mal Linux ausprobieren. Nur mit welchem fange ich an? Mich würde Gentoo interessieren, aber auch RedHat, welches ja auf meinem rootserver läuft interessiert mich. Ich hatte mal RedHat 6 runtergeladen und installiert aber da funktionierte die Hälfte auf meinem alten Rechner nicht. Ist auch schon ein paar Jahre her. Also ihr Linux-experten. Gebt mir mal Tipps. Ich denke mal um den bestmöglichen Überblick zu bekommen sollte ich alle durchtesten. Aber der Reihe nach. Mit welchem sollte ich einsteigen?

Links zum Thema Linux:

http://de.wikipedia.org/wiki/Linux
http://www.google.de/search?hl=de&q=linux

Installation von HotSaNIC

Wieder einmal ist es an der Zeit HonSanic inklusive dem RRDTool zu installieren. Der Reimer vom webhostingblog.de hatte dafür eine Installations-Anleitung, die ich bei mir im Cache entdeckt habe. ;) :D Denn sein Blog is ja nach wie vor offline, bzw verlinkt momentan zu Sedo, weshalb ich auf einen Direktlink verzichtet habe.

Da mich schon öfter mal Bekante auf die Anleitung angesprochen hatten, hatte ich diese bereits am 3.11.2006 online gestellt. Nun, da ich sie selbst jetzt wieder benötige, dachte ich mir, blogge ich die einfach mal. :)

http://hollii.de/temp/how-to-hotsaniac.txt

Howto: Installation von HotSaNIC
Das Linuxprogramm HotSaNIC? erlaubt es detailierte grafische Statistiken eines Systems zu erstellen. Beispielsweise ist es möglich die Auslastung des Prozessors, des Arbeitsspeichers und einzelner
Programme darzustellen (vgl. top).

Ein komplettes Beispiel findet sich auf der Homepage unter
http://hotsanic.sourceforge.net/example/
inklusiver vieler Module, die genutzt werden können.

Systemanforderungen
* ImageMagick
* RRDtool

ImageMagick
Auf eine Anleitung zur Installtion von ImageMagick verzichte ich an dieser Stelle.
Auf der Homepage? finden sich viele Anleitungen zur Installation.

RRDtool
Die Homepage? verrät uns, dass es sich bei den RRDtools um eine Art Datenbank handelt
um Systemdaten zu speichern. Durchaus brauchbar für unsere Zwecke :)

Wir installieren die RRDtool in das Verzeichnis /usr/local/rrdtool. Das Verzeichnis merken
um später die Einstellungen von HotSaNIC anzupassen.

/cd /usr/src/
wget http://www.fastmirrors.org/rrdtool/rrdtool-1.0.49.tar.gz
tar -zxvf rrdtool-1.0.49.tar.gz
cd rrdtool-1.0.49
./configure –prefix=/usr/local/rrdtool
make
make install
make site-perl-install

HotSaNIC
Nun geht es an die Installation von HotSaNIC, welches gar nicht installiert werden muss. Es reicht das Entpacken des Verzeichnis

cd /usr/local
wget http://heanet.dl.sourceforge.net/sourceforge/hotsanic/hotsanic-0.5.0-pre5.tgz
tar zxvf hotsanic-0.5.0-pre5.tgz
rn HotSaNIC hotsanic
cd hotsanic
./setup.pl

Das Setupscript befolgen und jetzt noch mal die settings bearbeiten. Pfade etc anpassen.
vi settings

Am am Schluss zum das Programm starten und einmal die Statistiken erstellen. Da wird natürlich nicht viel zu sehen sein, da wir erst jetzt mit dem Logging angefangen haben.

./rrdgraph start
./makeindex.pl
./diagrams.pl
./convert.pl

cd /usr/local/hotsanic; ./rrdgraph stop; ./rrdgraph start; ./makeindex.pl; ./diagrams.pl; ./convert.pl
cd /usr/local/hotsanic; ./setup.pl

Fertig :)

Danke nochmal Reimer, wo immer du auch bist. :)

Und da ich hier schon die Anleitung veröffentliche, hab ich direkt auch beide Files auf meinen Server raufgeladen, die man dafür braucht. :) Falls die Server mal nicht erreichbar sind, so wie jetzt gerade.

Teamspeak-Verknüpfung

Tja, wenn man sich die Anleitungen für Teamspeak nicht durchliest, findet man auch nicht raus, das es man sich eine Verknüpfung einrichten kann, um Teamspeak zu starten. Und zwar je Benutzer/Server, wenn man möchte. :)

Beispiel für meinen Teamspeak-Server:

C:\Programme\Teamspeak\TeamSpeak.exe h75.de:8767/?loginname=admin?password=XXXX?nickname=Hollii

Erklärung: Dem Pfad zur Datei TeamSpeak.exe folgt ein Leerzeichen, gefolgt von Servername (inkl. Port), Loginname, Passwort und dem Namen (Nickname), der angezeigt werden soll. Dazu muss man allerdings auf dem Server registriert sein.

Finde ich gut, das man das so machen kann. Ein Doppelklick genügt, und schon ist man verbunden. :)

Ps: Ich habe Teamspeak im Autostart. Vielleicht trifft man sich mal auf einem Plausch? Wer fragen hat: Einfach ne E-mail schreiben oder die Kommentar-Funktion benutzen.

www.teamspeak-einstieg.de

up.league.uptime-project.net

Die Liga gibts jetzt schon was länger und wird immer voller. Irgendwann hatte ich mal aufgeräumt um ‘tote Leichen’ :D auszusortieren. Doch dann wurde es etwas ruhiger. Mittlerweile gehts da richtig rund!! Mein rootserver, auf dem sich u.a. meine Website und mein Blog befinden, ist zur Zeit nur auf Platz 5…

up.league.uptime-project.net

Auf Platz 1 ist zur Zeit der Dual-Egg. :D Mit ner Uptime von 1 Jahr und 98 Tage. Das ist aber nur in der von mir gegründeten Liga der Rekord. Der Top-Rekord beim Uptime-Project.net liegt zur Zeit bei 5 Jahren und 186 Tagen. Und zwar xsandro.

Wer Lust hat, beim Uptime-Project.net mitzumachen, braucht sich nur den entsprechenden Client im Download-Bereich runterzuladen. Vorher natürlich hier registrieren. Benötigt wird nur ein Benutzer- oder Rechnername, eine gültige Email Adresse und ein Passwort. Der Benutzer- oder Rechnername wird dann im Client eingetragen und übermittelt dann in einem beliebig einstellbaren Rhythmus die Uptime des Computers.

Uptime-Project.net Client

Unter der Uptime versteht man die Laufzeit des Computers seit dem letzten Startvorgang. Also wenn ich heute um 15:20 Uhr meinen Rechner einschalte und den bis morgen um 15:20 Uhr eingeschaltet lasse, ohne diesen neuzustarten, hat der Computer eine Uptime von 24 Stunden erreicht. Beim Uptime-Project.net sieht das dann so aus: 1d 0h 00m 00s (1 Tag 0 Stunden 00 Minuten 00 Sekunden). Ich denke, das hat jeder verstanden, oder? Die Uptime stimmt meistens mit der Verbindungszeit der Netzwerkkarte überein. Nicht ganz, aber fast. Bei mir liegen zur Zeit nur wenige Sekunden dazwischen. Siehe dazu den nachfolgenden Screenshot, der auch vergrössert werden kann. :)

Uptime-Project.net Client und Netzwerkkarte

Hier auch noch ein Link zum Thema Uptime:
http://de.wikipedia.org/wiki/Uptime

Microsoft will Linux verklagen?

LOL … ‘Microsoft will Linux verklagen’ lese ich gerade bei der Netzeitung. :D

In einem Interview hat Microsoft-Chef Steve Ballmer angedeutet, dass der Konzern eine Klage gegen Linux erwägt. Das alternative Betriebssystem verletze nach Ansicht von Experten Patente, sagte er.

Microsoft prüft offenbar eine Klage gegen das Open-Source-Betriebssystem Linux. Konzernchef Steve Ballmer sagte dem Wirtschaftsmagazin «Forbes», Experten gingen davon aus, dass Linux widerrechtlich Patente von Microsoft nutze.

Weiterlesen…

Finde ich ja witzig! Nur glaube ich kaum, das die damit erfolg haben werden! Ich kann mir nicht vorstellen, das ausgerechnet die Entwickler von Linux gegen irgendwelche Microsoft-Patente verstossen… Ich frage mich langsam, wie das noch weitergehen soll.. Ist doch klar, das Linux den Microsoft-Leuten ein Dorn im Auge ist, aber deswegen jetzt auch noch nach Möglichkeiten suchen, die zuverklagen? Was erhofft sich Microsoft davon? Das Linux dann eingestellt wird, und alle Server auf Windows umgestellt werden?
LOOOOOOOOOOL :mrgreen: