Linux
20. September 2007 | Kategorie: SoftwareSo, meine Entscheidung steht. Ich möchte mal Linux ausprobieren. Nur mit welchem fange ich an? Mich würde Gentoo interessieren, aber auch RedHat, welches ja auf meinem rootserver läuft interessiert mich. Ich hatte mal RedHat 6 runtergeladen und installiert aber da funktionierte die Hälfte auf meinem alten Rechner nicht. Ist auch schon ein paar Jahre her. Also ihr Linux-experten. Gebt mir mal Tipps. Ich denke mal um den bestmöglichen Überblick zu bekommen sollte ich alle durchtesten. Aber der Reihe nach. Mit welchem sollte ich einsteigen?
Links zum Thema Linux:
http://de.wikipedia.org/wiki/Linux
http://www.google.de/search?hl=de&q=linux
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8 Kommentare/Trackbacks zu “Linux”
Nimm Suse 10.3, welches demnächst rauskommt.
Kann alles, ist besser als vista in vielen bereichen und bringt schön viel software mit …
Marc am 20. September 2007 [Link]
Also nehme ich jetzt Suse 10.2? Ok dann such ich das mal raus. Oder haste nen Link für mich?
Es sei denn es gibt noch andere Meinungen?
Hollii am 20. September 2007 [Link]
SuSE ist für den Anfang ein guter Einstieg, das nimmt dir dank YaST einiges ab und ist leichter zu konfigurieren, später würde ich auch einen Blick auf (K)ubuntu (je nachdem mit Gnome und/oder KDE) wagen.
Früher hab ich bei SuSE auch immer alles mitinstalliert, mittlerweile begnüge ich mich lieber mit einem schlankeren (K)ubuntu und installiere immer mal wieder dies und jenes, was mir gerade so auffällt. Zudem finde ich die Aktualität bei (K)ubuntu nicht schlecht, die bieten für viele Anwendungen meist schnell aktuelle Versionen per Update an
Jan am 20. September 2007 [Link]
Dann werde ich es doch zuerst mal mit (K)ubuntu versuchen.
Wer nichts wagt, der nichts gewinnt.
Hollii am 20. September 2007 [Link]
Hallo,
ich bin vor so ca. 3 Jahren auf Linux umgestiegen und kann dir wärmsten das RedHat empfehlen oder zum Einstieg auch das neue Suse. Falls du damit dann nicht gleich klarkommen solltest, kannst du auch erst einmal ein bisschen mit Knoppix rumspielen – damit lernt man sich schnell ein und lernt Linux erst richtig lieben
Presse Blog am 22. September 2007 [Link]
Hallo, mal wieder.
Red Hat ist zwar als Server oder Workstation super, allerdings ist das Portolio der vorhandenen Pakete doch sehr eingeschränkt. Da sollte es dann doch eher die Community Version Fedora sein. Man empfiehlt Windows-Umsteigern gern OpenSuse, Mandriva und Fedora jeweils mit KDE. Einsteigern Ubuntu mit Gnome oder wenn man KDE lieber mag eben Kubuntu, weil es wirklich leicht zu handlen ist. Ich denke, da kannst du bei allen nichts falsch machen. Vorallem Ubuntu und Suse überzeugen allerdings auch mit ihrer großen deutschsprachigen Anhängerschaft. Ubuntu hat weiterhin als einzige eine längeren Support in der LTS Version (Es sei denn, man bezahlt für ein Enterprise Produkt). Die nächste kommt aber erst im April, glaub ich.
Gentoo hab ich selber nie probiert, weil mir das compilieren jedes einzelnen Progrämmchens doch zu nervig ist, das kenne ich schon von FreeBSD. Für ein Emerge von KDE, Gnome oder OpenOffice sitzt man dann ein bis zwei Tage (je nach Leistung) vor einem ausgelasteten Rechner und dann stell dir vor du hast ausversehen ‘make’ noch die falschen Argumente mitgegeben (Sprache z.B.) – dann wiederholt sich der Vorgang. Wenn du auf das Compilieren verzichten kannst, aber trotzdem dein Linux um dich herum bauen möchtest (das ist bei den erstgenannten großen Distros nicht der Fall), dann solltest du Archlinux oder Slackware ausprobieren, vielleicht auch Debian.
Abschließend muß man einfach sagen, die Wahl deiner Distro hängt davon ab, was du damit anstellen willst. Wenn dein Rechner z.B. schon sehr alt ist, dann kannst du die großen Distros alle knicken und fährst am besten mit Slackware oder Zenwalk. Die Performance hängt dann aber auch vom Desktop ab, XFCE sollte es da bringen. Aber man kann Schrauben auch mit einem Hammer in die Wand kloppen, ob das die beste Lösung ist, darüber kann man streiten.
Aber mal ne Frage dazu. Wenn du einen RootServer mit RedHat administrierst, was musst du denn dann noch “ausprobieren”? Du solltest dann doch schon überzeugt sein!
Trac3R am 23. September 2007 [Link]
RedHat läuft auf dem Server hier.
Ich weiss allerdings nicht welche Version. Es war irgendwann mal RedHat 7. Dann haben die aber zu Enterprice migriert. Ahh in der /var/log/dmesg steht Red Hat Linux 3.2.
Ich hab mir jetzt ne Kunbuntu.iso runtergeladen. Die werde ich nachher mal installieren.
kubuntu-7.04-alternate-i386.iso
Wäre das die richtige? Ich denke schon.
Obwohl. Mir fällt grad ein, ich könnte auch die 64Bit Version installieren. Oder was meint ihr? 32 oder 64 Bit?
Hollii am 23. September 2007 [Link]
Also erstmal:
Die “normale” und die Alternate unterscheiden sich nur bei der Installation. Bei der normalen Konfiguriert man sein System in einer grafischen Sitzung als Live-CD (so kann man das System gleich testen). Bei der Alternate ist alles so wie früher.
Mit Kubuntu machst du jedenfalls nix falsch, ist vielleicht sogar oberflächlich vergleichbar mit RedHat. YUM oder APT-GET ist zumindest kaum ein Unterschied und die wichtigsten Config Dateien sind nur eben nicht in /etc/sysconfig sondern direkt in /etc.
Die 64bit Version enthält z.Z. noch weniger Pakete. Es dauert halt ne Weile, bis manche Coder ihre für 686er optimierte Software umschreiben. Kann sein, dass du das gar nicht merkst. Allerdings könnte es da auch Probleme mit den Hardware-Treibern geben. ATi und NVIDIA z.B. sind meines Wissens auch noch nicht so weit mit 64bit, diese Info kann aber veraltet sein.
Ja und das alte Red Hat gibts leider nicht mehr, nur noch Enterprise oder unsupported bzw. als Bastelecke Fedora.
Viele Erfolge und Spaß damit!
Trac3R am 24. September 2007 [Link]