Hatte ich eigentlich schon meinen neuen Monitor vorgestellt? Nein, ich glaube nicht. Ich schaue jetzt auch nicht nach. Jedenfalls hatte ich vor einigen Monaten zugeschlagen, als ich dieses Schätzchen hier entdeckt habe. Den Samsung Syncmaster 215TW mit WideScreen (1680 x 1050 Pixel).

War zwar ganz schön teuer (€ 499,- im April), aber da ich jahrelang vor einem defekten Monitor gesessen habe, was man auch teils noch an den Screenshots bei mir im Blog erkennen kann, habe ich mich entschieden, diesmal mehr auf eine konrekte Darstellung der Farben und besonders der Helligkeit zu achten. Und nachdem ich etwas ‘gegoogelt‘ hatte, stand meine Entscheidung auch schon fest. Verantwortlich dafür waren unter anderem diese Berichte hier:
Das schlanke Breitbild-Display Syncmaster 215TW von Samsung hat eine Bilddiagonale von 21 Zoll und kommt mit nützlichen Extras für den Bürobetrieb wie auch für den Einsatz zu Hause.
Testbericht
Neben VGA- und DVI-Buchse verfügt das Display über S-Video, Composite- und Komponenten-Eingang. Dank der DVI-Schnittstelle mit HDCP-Unterstützung kann das Display auch direkt vom DVD-Player oder von der Settop-Box kopiergeschütztes Material digital wiedergeben. Einzig die integrierten Lautsprecher sind für wahren Musikgenuss nicht geeignet – für die Windows-Sounds reichen sie aber allemal.
Sowohl die Textvorlagen als auch die Fotos überzeugten durch scharfe, brillante Darstellung. Beeindruckt hat uns wie auch beim Eizo-Display mit gleicher Panel-Technik die geringe Blickwinkelabhängigkeit. Selbst bei großen Betrachtungswinkeln jenseits der 70 Grad ließ die Bildqualität nur kaum merklich nach. Bei Bewegtbildern konnten wir keine Unschärfen oder Schlieren ausmachen.
Fazit: Das Samsung-Display bot von den getesteten Breitbild-Geräten das beste Gesamtpaket, insbesondere die Ausstattung mit vielen Anschlüssen und Pivot-Funktion ist ihr Geld wert. Auch die Bildqualität gefiel uns sehr gut.
Quelle: pcwelt.de
Und dieser etwas längere hier:
Wer in Preisvergleichen nach einem möglichst günstigen 21-Zoll-Flachbildschirm fahndet, findet den Samsung SyncMaster 215TW meist am oberen Ende der Liste. Denn das voll ausgestattete Widescreen-LCD ist schon für etwa 500 Euro zu haben. Und das obwohl hochwertige Technik in ihm steckt.
Wer beim nächsten Händler nachfragt, was dieser Breitbild-Monitor nicht kann, dürfte wahrscheinlich bloß betretenes Schweigen ernten. Breite Blickwinkel, hoher Kontrast, schnelle Reaktionszeit und nahezu jede erdenkliche Verstellmöglichkeit. Hinzu kommen gleich fünf Anschlüsse für analoge und digitale Signale sowie S-Video, Composite und Component. Zudem kommt der DVI-Anschluss sogar mit HDTV-Sendungen klar.
Obwohl das Testgerät des SyncMaster 215TW noch das TCO’03-Gütesiegel trägt, erfüllt es bereits die Anforderungen der überarbeiten Fassung TCO’06. Diese garantiert unter anderem eine gute Wiedergabe von schwarzen, grauen und bewegten Bildern sowie weniger Stromverbrauch, reduzierter Elektrosmog und geringere Umweltbelastung. Zumindest einige dieser Versprechen prüft netzwelt auf ihren Wahrheitsgehalt. Bevor es losgeht, werfen wir noch einen kurzen Blick aufs Datenblatt:
Mit der neuesten TFT-Technologie S-PVA aus eigener Herstellung erreicht das Flachbild einen Kontrast von 1.000:1, leuchtet mit 300 Candela pro Quadratmeter und besitzt eine flotte Reaktionszeit von acht Millisekunden für den Graustufenwechsel. Die sichtbare Diagonale von 54 Zentimetern erzielt in horizontaler und vertikaler Hinsicht einen hohen Betrachtungswinkel von jeweils 178 Grad. Zu guter Letzt runden integrierte Stereo-Lautsprecher das vielversprechende Gesamtpaket ab. Kabel gibt es allerdings nur für Strom sowie den digitalen und analogen VGA-Anschluss, eine passende Führung fehlt. Das integrierte Netzteil spart Platz und summt im eingeschalteten Zustand kaum hörbar vor sich hin.
An der reinen Fülle von Möglichkeiten gibt es rein gar nichts auszusetzen: Ob Höhe, Neigung oder Drehung, fast alles ist verstellbar. Dank Pivot-Funktion geht es bei Bedarf sogar vom Quer- ins Hochformat. Allerdings ist es die Art und Weise, wie die Mechanik des 215TW diese umsetzt, die einen zwiespältigen Eindruck hinterlässt. Bei jeder Gelegenheit wackelt der Standfuß, was das Zeug hält, und wird schon von leichten Stößen aus der Ruhe gebracht. Die Abdeckung auf der Rückseite lässt sich spielend leicht mit zwei Fingern hin und her bewegen, beim Drehen der kreisrunden Grundplatte erklingen unschöne Schleifgeräusche.
Außerdem fühlt es sich beim schwergängigen Schwenk vom Hoch- ins Querformat und zurück jedes Mal so an, als ob sich jeden Moment das Display aus der Halterung lösen würde. Manchmal bleibt es trotz Rasterung ein wenig schief in der Ursprungsposition stehen und muss manuell nachjustiert werden. Dafür kann die Höhenverstellung überzeugen und die Bildfläche ist trotz des nicht gerade hochwertig wirkenden Gehäuses ordentlich verarbeitet. Immerhin besteht noch die Option, den wankelmütigen Standfuß gegen eine Wandhalterung einzutauschen.
Gleich nach dem Einschalten besticht der SyncMaster 215TW durch wunderschöne Farben und eine gestochen scharfe Anzeige. Dank seiner durchweg prachtvollen Vorstellung gerät das lockere Drumherum flott in Vergessenheit, weil die fulminante Bildfläche alle Blicke auf sich zieht. Auf den Testbildern bleibt der hervorragende Ersteindruck weitgehend erhalten. Mehr noch: Hier kommen die Qualitäten noch besser zur Geltung: Angefangen vom satten Schwarzwert über ein strahlendes Weiß und sauber differenzierte Graustufen bis hin zu kräftigem Rot, Grün und Blau.
Bei einem völlig schwarzen Bild muss man schon sehr genau hinsehen, um die minimal helleren Flecken in den Ecken zu entdecken, die bei schneeweißer Anzeige als leicht angegraute Einsprengsel auftauchen. An der üppigen Farbenpracht gibt es ebenfalls nur wenig auszusetzen. Rein subjektiv betrachtet wirkt sie weitestgehend farbecht, zu den Rändern hin scheint der Farbverlauf jedoch ein wenig unregelmäßiger zu werden. Allerdings spielt sich Letzteres in einem derart geringen Bereich ab, dass sich höchstens ein paar eingefleischte Profi-Grafiker daran stören dürften. Offensichtlicher ist hingegen das kristalline Glitzern der Bildschirmoberfläche.
Magisch ist das Justieren des Monitors per Software schon lange nicht mehr, denn auch andere Hersteller wie Eizo, Nec und ViewSonic bieten diese Möglichkeit, aber praktisch ist es allemal. Das “MagicTune”-Werkzeug wirkt sehr übersichtlich und aufgeräumt, was die sechs Schalter neben dem Einschaltknopf fast vollkommen überflüssig macht. Ein Grund, sie trotzdem zu benutzen, liegt beim Festlegen des Seitenverhältnisses.
Leider stehen an dieser Stelle bloß die Optionen “Breit” und “4:3″ zur Verfügung. In der ersten Einstellung wird das Bild immer auf die komplette Fläche, in der zweiten nur auf die gesamte Höhe gestreckt. Für darüber hinausgehende Wünsche muss also wohl oder übel der Grafikkartentreiber herhalten. Eine Software namens “MagicRotation” erkennt automatisch, ob der Monitor senk- oder waagerecht steht und dreht das Bild dementsprechend. Das On-Screen-Menü beherrscht jedoch nur das Querformat.
Am analogen Anschluss bleibt das Bild nach wie vor sehenswert, wenngleich dabei ein gewisser Teil der hohen Schärfe abhanden kommt. Diese kann im entsprechenden Menüpunkt aber immer noch den persönlichen Vorstellungen angepasst werden. Die Farbtemperatur lässt sich ebenfalls individuell bestimmen, eine Möglichkeit zur Anpassung des Gamma-Werts gibt es allerdings nicht. Wem zum Herumdoktern die Zeit oder Lust fehlt, erhält mit “Text”, “Internet”, “Entertainment”, “Sport” und “Movie” durchaus akzeptable Voreinstellungen.
Samsung neue TFT-Technologie S-PVA scheint bestens mit dem Ego-Shooter “Quake 4″ zu harmonieren. Was damit zusammenhängen dürfte, dass sie im 215TW für eine gute Darstellung dunkler Bildschirminhalte sorgt, aus denen das beliebte 3D-Spiel nunmal zum größten Teil besteht. Die Reaktionszeit reicht für flotte Ballereien völlig aus und lässt kaum Schlieren aufkommen. Flachbildschirme mit TN-Panel wie der Asus PG191 schneiden bauartbedingt zwar besser ab, doch dafür liefert S-PVA die höhere Bildqualität. Auch bei Strategie- und Rennspielen wie “Dawn of War” respektive “World Racing 2″ gefällt der 215TW, obwohl hier subjektiv mehr Nachzieh- und Treppchen-Effekte entstehen als bei “Quake 4″.
Auf sehr hohem Niveau bewegen sich die maximalen Blickwinkel des Displays, wozu vor allem die hervorragende Homogenität beim Kontrastverlust beiträgt. Egal von welcher Position man auch darauf sieht, wirkt die Anzeige lediglich etwas milchiger. Von dieser Warte aus betrachtet kann ein 215TW am PC durchaus den Fernseher ersetzen und für gemütliche Video-Abende herhalten. Wie bei vielen anderen Flachbildschirmen erscheinen bewegte Bilder auf kurze Distanz grobkörnig, was verstärkt bei komprimiertem Material auftritt.
Wegen seiner schön intensiven Farben gelingt ihm die Video-Wiedergabe sogar besser als manch teurerem Konkurrenzmodell. Der Eizo FlexScan S2110W zählt allerdings nicht dazu, denn der bleibt in dieser Hinsicht nach wie vor unerreicht, kostet aber wiederum die Wenigkeit von mindestens 200 Euro mehr. Besonders viel Freude bereitet der SyncMaster 215TW bei hochauflösenden Videos, da er hier sein volles Potenzial ausspielen kann. Was sich Samsung bei den integrierten Lautsprechern gedacht hat, bleibt uns schleierhaft, denn die sind nicht mehr als phonetische Platzverschwendung.
Fazit
Ein simples “außen pfui, innen hui” würde dem Samsung SyncMaster wohl kaum gerecht werden, trifft zu einem gewissen Teil jedoch zu. Denn schließlich überzeugt er rein äußerlich mit einer enormen Vielseitigkeit, die kaum eine Verstellmöglichkeit offen lässt. Allerdings ist es mehr die laxe Art und Weise, wie die Mechanik diese Vielseitigkeit umsetzt, die der Besserung bedarf.
In der wichtigsten Disziplin brilliert der SyncMaster 215TW: Ein schöneres Bild und eine bessere Ausstattung dürfte derzeit für diesen Preis kaum zu bekommen sein. Hätte netzwelt einen goldenen Preis-Leistungs-Award, dem 215TW wäre er sicher. Ob er auch hierzulande, wie auf der US-Produktseite ersichtlich, in komplett schwarzem Lack auf den Markt kommen wird, konnte zum Testzeitpunkt nicht geklärt werden.
Quelle: netzwelt.de
Mein Fazit: Der TFT hat alle meine Erwartungen erfüllt. Gut, er is ein bisschen wackelig auf dem Standfuss, insbesondere wenn der Schreibtisch nicht stabil steht. Aber das macht mir nichts aus. Sollte es mich irgendwann stören, bastel ich mir halt einen neuen Standfuss. Oder ich kauf mir einen Wandhalter. Mal sehen. Von der Darstellung, den Farben und auch dem Kontrast muss ich sagen is das schon verdammt geil. Vorher hatte ich den LG Flatron 995FT, der wog fast 27 kg. Gerade so konnte ich den noch tragen. Bei dem TFT ist das jetzt wesentlich einfacher. Der wiegt nur 8,5 kg. Und verbraucht bei weitem nicht so viel Strom wie mein alter. Allerdings musste ich für den TFT eine neue Grafikkarte anschaffen (GeForce 7900GS), denn meine war 6 Jahre alt. DVI musste her. Und ich muss sagen, ich bereue nichts.
In den ersten Stunden vor dem neuen TFT musste ich die Helligkeit runterregeln, da mein alter Monitor ja etwa 25-30% dunkler war. Nach und nach hab ich dann die Helligkeit wieder hochgefahren.
Hier noch der Link zur Samsung Produktbeschreibung:
http://monitor.samsung.de
Nachtrag: Ich merke es mittlerweile an meinen Augen. Denn in den letzten Monaten mit dem alten Monitor wurden meinen Augen immer schlechter. Ich konnte z.b. die Zeittung nur noch lesen, wenn ich sie weiter weg halte. So 30 cm vor den Augen war schluss mit Schärfe. Und genau das ist jetzt wieder besser geworden, wie ich gerade bemerkt habe. Ich kann nun auch wieder kleine Texte lesen, die ich nah (ca 8-10 cm) vor meine Augen halte.
Hat sich also gelohnt, einen neuen Monitor zu kaufen.