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Passwortverwaltung Passwordsafe
7. Oktober 2007 | Kategorie: SoftwareHallo. Immer wieder werde ich gefragt, wie genau ich das mit den vielen Passwörtern mache. Denn ich habe ja nun mal nicht gerade wenige Passwörter im Einsatz. Viele Fragen sich bestimmt, warum in aller Welt hat der Hollii über 320 237 Einträge (Hab am 15.03.2008 meine Datenbank aufgeräumt!) in seinem Passwort-Manager. Hört sich im ersten Moment schlimmer an, als es ist und lässt sich auch leicht beantworten.
- 70 50 Online-Shops (Hardware, Software, Haushalt, Lebensmittel, etc) & Online-Dienste bei denen man einen Zugang bekommt (Freemail-Adressen, Reseller, Kunden-Accounts, etc….)
- 120 103 Foren, Communitys, Chat-Accounts, (Icq, Msn, Jabber, Google, Skype, etc) & Online-Spiele, Hilfe und Problem-Foren, Meine Stadt, Mein Blog, Wer-kennt-wen, etc…)
- 60 41 Passwörter für meine Domains und den Rootserver. E-mail-Postfach, SSH-Zugang, Serververwaltung, Webmin-Zugang, Teamspeakserver, WordPress-Admin-Zugang, Geschützte Verzeichnisse zu PhpMyAdmin, MySQL-Dumper, Mysql-Datenbanken, Counter, und dann auch noch die Daten für den Zugang zum Webinterface des Routers zu Hause, der Drucker und letztendlich auch meine TrueCrypt-Container sind mit langen Passwörter versehen.. etc pp..
- ja und dann habe ich noch 70 43 Lizenznummern und Registrierungsschlüssel für die Programme und Software die ich im Laufe der Jahre gekauft habe.
Denn so ist die Lizenznummer genauso gut geschützt wie ein Passwort.
Hier mal ein Screenshot des Hauptprogrammfensters von Passwordsafe:

Und das ist das was ich so gut wie nur benutze. Das Hauptfenster oben habe ich nur selten offen. Denn ich lasse Passwörter in die entsprechenenden Anwendungen automatisch eintragen. Dazu muss Passwordsafe minimiert dein. Das heisst ich starte Passwordsafe, gebe für meine Datenbank das Passwort ein, -Passwordsafe verhindert, das Keylogger das mitloggen können, und schon hat der Schnellzugriff an der Taskleiste oder auch oben am Rand angedockt. jenachdem wie ich es gerade mag.

Da kommt im Laufe der Jahre schon was zusammen.
Und jeder Zugang bekommt sein eigenes Passwort. Ich verwende kein Passwort 2x. Dank Passwordsafe lässt sich das mit nur wenigen Klicks realisieren. Einen neuen Eintrag zu erstellen oder auch eine neue Kategorie anlegen, ein vorhandenen Eintrag bearbeiten oder auch zu löschen geht rucki zucki. Auch sonst ist Passwordsafe sehr einfach zu bedienen. Über den so genannten Schnellzugriff hat man alle Kategorien und Einträge jederzeit griffbereit. Nach dem Start kann man ausserdem von der automatischen Passwort-Eintragung profitieren. Die trägt auf Wunsch in fast alle Fenster die erforderlichen Daten ein. Natürlich muss man das alles erstmal einstellen. Wenn man es aber einmal hat ist es ganz einfach. Das heisst wenn Passwordsafe gestartet ist, und man sich z.B. bei der Bank einloggen möchte um eine Überweisung zu tätigen, rufe ich die Website der Bank auf. Sobald die Seite geladen ist, trägt Passwordsafe automatisch den Benutzernamen und Passwort in die entsprechenden Felder ein und drückt auf Wunsch sogar noch die Enter-Taste. Zack und schon ist man angemeldet. Das geht mit Programmen genauso wie auf Internetseiten. Passwordsafe bietet einige Möglichkeiten, ein Passwort in ein bestimmtes Feld einzutragen. Genauso wie Passwordsafe die Anmeldedaten für das Online-Banking nur dann einträgt, wenn die URL mit der abgespeicherten übereinstimmt. So kann man sicher sein, das Pishingseiten nicht an die Daten kommen. Noch etwas ist echt geil. Selbst die TAN-Listen kann Passwordsafe verarbeiten.
Was bei mir dann noch dazu kommt ist der Drang, den ich verspüre, Passwörter für wichtige und häufig genutzte Zugänge ‘unregelmässig regelmässig’ zu ändern. Das mache ich meistens direkt nach dem anmelden. Mein Gefühl sagt mir das immer. Oder auch Passwordsafe selbst. Dort kann man einstellen, wie lange das Passwort gültig ist. Und sollte man mal ein Passwort geändert haben, und aus welchen Gründen auch immer wird plötzlich das alte Passwort wieder benötigt, so ist das dank Passwordsafe auch kein Problem. Denn es gibt für jeden Eintrag eine Passwort-Historie.
Viele die das jetzt lesen notieren sich Passwörter auf Zetteln, benutze immer das selbe, womöglich noch ein Passwort was im Duden steht oder benutzen nur 1234 oder abcd. Auch beliebt sind Geburtsdaten und Namen oder so Begriffe wie Blumentopf, Eierbecher oder auch Automarken.
Leute lasst das!!!! Denkt euch halbwegs sichere Passwörter aus. Die sollten weder im Duden stehen noch irgendwo aufgeschrieben werden. Dann kann man es auch ganz lassen. Und die Passwörter in einer Textdatei oder einem Worddokument zu speichern ist noch leichtsinniger. Da machen ‘die bösen Hacker’ wahre Freudensprünge, wenn die es so einfach haben.
Fazit: Ich muss mir nur 1 Passwort merken. Nämlich das für die Passwordsafe-Datenbank. Die wird verschlüssel gespeichert. Ich empfehle: Passwordsafe Professional und das Modul: Installation auf USB-Schlüssel. Das heisst so viel, als das man einfach die Passwordsafe-Datenbank auf einem USB-Stick mitnehmen kann und so an jedem Rechner starten kann. Ohne Installation. Passwordsafe-Viewer nennt sich das. Somit hat man alle Passwörter immer dabei. Mit der kostenlosen Version geht das nicht.
Links zu meiner Version:
Password Safe and Repository Professional
+ Modul: Installation auf USB-Schlüssel
und hier noch der Link zur kostenlosen Version:
Password Safe and Repository Personal
So sieht übrigens das Anmelde-Fenster aus.

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5 Kommentare/Trackbacks zu “Passwortverwaltung Passwordsafe”
Dies Ãst ein Test-Kommentar!
Test am 26. August 2008 [Link]