Phantomschmerzen

8. November 2005 | Kategorie: Phantomschmerzen

Heute habe ich relativ starke Phantomschmerzen. :( Ein stechen und ziehen in der linken Schulter, also eigentlich im nicht mehr vorhandenen Arm. So sagt man es jedenfalls. Ich weiss aber, das ich links keinen Arm mehr habe, dennoch geistert in meinem Kopf die Vorstellung rum, das da noch ein Arm ist.. Obwohl da keiner mehr ist.

Mich würde langsam mal interessieren, obs nicht irgendwelche Möglichkeiten gibt, die Phantomschmerzen auszuschalten. Bisher bin ich auf Transtec® PRO 52,5 µg/h angewiesen, ein transdermales Schmerzpflaster mit dem Wirkstoff Buprenorphin angewiesen. Das klebe ich auf dem Oberkörper auf, meist auf dem Rücken und dort bleibt es dann auch 4 Tage. Dann kommt an anderer Stelle ein neues Pflaster drauf. Denn die Stelle an der das Pflaster war, sollte sich ein paar Tage erholen können. Das bedeutet, das ich 2 feste Wechseltage in der Woche habe, an denen ich das Pflaster wechseln muss.

Hier mal eine Meldung der Gesundheitsfürsorge:

Schmerzbehandlung mit Pflastern vereinfacht
Größeres Wirkstoffreservoir erlaubt Tragezeit bis zu vier Tage

Ein neu konzipiertes Pflaster gegen Schmerzen vereinfacht Patienten mit chronischen Beschwerden die Behandlung. Das Matrixpflaster Transtec PRO muss erst nach 96 Stunden, also nach vier Tagen, erneuert werden. Bisherige Schmerzmittel zum Aufkleben erforderten kürzere Abstände zu wechselnden Tageszeiten. Das Matrixpflaster Transtec PRO enthält das Schmerzmittel Buprenorphin und hilft Patienten, die zum Beispiel durch Krebs oder aufgrund von Rückenleiden, chronische Schmerzen haben.

Das erfüllt den Wunsch vieler Patienten nach zwei festen Wochentagen für den Pflasterwechsel, begrüßt Dr. Reinhard Sittl vom Schmerzzentrum der Universität Erlangen die Neuerung. Kompliziert war die Handhabung des Vorgänger-Pflasters, weil das Wirkstoffreservoir nur 72 Stunden reichte. Deshalb musste das Schmerzmittel immer nach zweieinhalb Tagen neu aufgeklebt werden. In der Praxis hieß das: mal morgens, mal abends, mal lagen zwei Nächte, mal drei Nächte zwischen dem Pflasterwechsel. Die Folge: Viele Patienten kamen mit dem Therapierhythmus durcheinander. Die Ärzte mussten den nächsten Wechsel-Termin mit Filzstift auf das aktuelle Pflaster schreiben.

Mit dem Matrixpflaster Transec PRO gibt es jetzt zwei feste Tage mit festen Uhrzeiten in der Woche, um das Schmerzmittel neu auf die Haut zu kleben. So könnten sich beispielsweise der Montag Morgen und der Donnerstag Abend etablieren, erklärt Sittl die Vorteile des neuen Therapiepflasters im Alltag. Wenn sich der Schmerz bei Patienten akut verstärke, könnten sie zusätzlich zum Pflaster ein bis zwei mal in 24 Stunden 0,2 Milligramm Buprenorphin als Tablette unter die Zunge nehmen, betont Sittl.

Das Matrixpflaster Transtec PRO funktioniert nach dem so genannten Transdermalen Therapeutischen System (TTS). In das Pad ist ein Reservoir integriert, das mit Medikamenten gefüllt ist. Diese Wirkstoffe werden von der Haut gleichmäßig aufgenommen und wirken wie herkömmlich eingenommene Medikamente. Vorteile: Die verabreichten Arzneien umgehen das Magen-Darm-System, was für den Patienten schonender ist. Wegen der gleichmäßigen Abgabe der Wirkstoffe durch das Pflaster, kann die Dosis in der Regel auch viel geringer gehalten werden als bei anderen Darreichungsformen.

Hier der Link zur Meldung
gesundheitsvorsorge-shop.de/tester/index.php?content=news&id=82

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  1. 4 Kommentare/Trackbacks zu “Phantomschmerzen”

  2. Hallo,
    ich hatte nach Fingeramputation auch schlimme Phantomschmerzen.Nach einer Behandlung mit CALCITONIN ( über den Tropf, 5 Tage lang) bin ich sie endlich los. Ein total neues Lebensgefühl!!!
    Wünsche viel Glück und dass auch du diese Schmerzen bald los bist!!!

    Gruß Tanja

    tanja am 18. Januar 2006 [Link]

  3. Halloo. Oh das klingt aber interessant. Da werde ich meinen Doc morgen mal fragen. Vielleicht auch ein Weg… Ich gebe hier Feedback. :)

    Warum musstest du dich denn von deinem Finger trennen?

    Hollii am 18. Januar 2006 [Link]

  1. 2 Trackback(s)

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